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Krasse Maßnahme: Zahlen wir bald 50 Euro Eintritt für die Notaufnahme?

BUNTE.de-Logo BUNTE.de 12.07.2018 BUNTE.de Redaktion
notaufnahme.jpg © Bereitgestellt von BUNTE.de notaufnahme.jpg

Schon lange beklagen sich Patienten und Ärzte darüber, dass Notaufnahmen oftmals ziemlich überfüllt sind. Mit einer neuen Maßnahme will die Kassenärztliche Vereinigung dieses Problem jetzt in den Griff bekommen – doch nicht jedem dürfte dieser Vorschlag gefallen.

Viele Krankenhäuser kämpfen schon seit Langem mit überfüllten Notaufnahmen. Ärzte können dem Patientenansturm häufig nicht gerecht werden, da viele Patienten mittlerweile selbst mit kleinsten Wehwehchen, wie Husten oder einem schmerzenden Knie, in die Ambulanz kommen. Viele Beschwerden sind jedoch nicht als Ernstfall einzustufen, sondern nur kleinere Notfälle, die durchaus auch beim Hausarzt behandelt werden könnten.

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Patienten sollen zahlen

Um das Problem der überfüllten Notaufnahmen in den Griff zu bekommen, hat sich daher jetzt die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen eingeschaltet und eine entsprechende Maßnahme vorgeschlagen. Wie „haz.de“ berichtet, soll jeder Patient künftig eine Eintrittsgebühr von 50 Euro bezahlen, sobald er die Ambulanz aufsucht. Eine Ausnahme würde jedoch bei echten Notfällen gemacht werden, diese würden selbstverständlich von der Gebühr befreit werden.

Gebühr soll Patientenansturm eindämmen

Verantwortlich für das Problem seien laut „haz.de“ vor allem besorgte Eltern, die in den Ambulanzen auftauchen, wenn ihre Kinder Fieber oder Heiserkeit haben. Mark Barjenbruch, Vorstandschef der Kassenärztlichen Vereinigung Niederasachsen, sagte gegenüber „haz.de“: „Wir müssen die Ströme der Patienten besser organisieren und leiten.“

Neben Niedersachen sprachen sich bislang auch Hessen und Bremen für die neue Gebührenmaßnahme aus. Bleibt abzuwarten, ob sich die Verordnung auch bundesweit durchsetzt und das Problem der überfüllten Notaufnahmen dadurch eingedämmt werden kann.

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