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Kult-Sendung vor dem Aus? : Jetzt will Trump Ernie und Bert an den Kragen

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 15.02.2018 mopo
Ernie_Bert: Kult-Sendung vor dem Aus? : Jetzt will Trump Ernie und Bert an den Kragen © picture alliance / dpa Kult-Sendung vor dem Aus? : Jetzt will Trump Ernie und Bert an den Kragen

Er hatte schon viele Ideen und diese zum Teil auch in die Tat umgesetzt. Aber das neueste Vorhaben von US-Präsident Donald Trump hat es wirklich in sich.

Er will der „Sesamstraße“ finanzielle Mittel streichen. Doch nicht nur der legendären Kindersendung. 

Trump hat sämtliche Zuschüsse an die öffentlichen Radio- und Fernsehsender in seinem vorgelegten Haushaltsplan gestrichen. Damit will Trump umgerechnet rund 450 Millionen Euro sparen. Es könnte das Aus für viele TV- als auch Radiostationen bedeuten. 

Überraschend kommt der Schritt nicht, schließlich wurde gerade mit Ach und Krach ein „Shutdown“ in der US-Verwaltung verhindert: eine Zahlungsunfähigkeit.

Pläne von Donald Trump kommen nicht gut an

Doch droht jetzt Ernie, Bert und Co. das endgültige Aus?

Der Finanzierungsstopp der US-Regierung hätte auch Auswirkungen auf die Sendung in Deutschland. Denn noch immer werden Sequenzen für den deutschsprachigen Raum in New York produziert.

Wie „Bild“ berichtet, wird die Kinderserie vom „Public Broadcasting Service“ (PBS) produziert und versendet.

Ende eher unwahrscheinlich

Ein Ende der „Sesamstraße“ ist aber eher unwahrscheinlich. Denn PBS ist eine Kooperation mit dem Pay-TV-Sender HBO eingegangen.

Dort laufen die Sendungen zuerst, dann werden sie Monate später im Free-TV ausgestrahlt. Auch zahlreiche Medienbeobachter halten die Pläne von Trump für vollkommen verrückt. Der Plan wurde als „Science Fiction“ oder Totgeburt bezeichnet.

Und am Ende entscheidet der Kongress über den Haushalt der USA. Der Präsident kann jeweils seine Pläne vorlegen. Ob sich der Kongress daran orientiert, ist nicht immer garantiert. 

Nicht betroffen von den Plänen sind übrigens sämtliche bekannten US-TV-Sender wie CNN, NBC, ABC. Sie sind alle privat finanziert und von den Sparplänen Trumps nicht betroffen. 

(mja)

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