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Lufthansa fühlt sich angegriffen - Gewinnwarnung

Wegen des harten Wettbewerbs hat die Deutsche Lufthansa ihre Gewinnziele nach unten korrigiert. Nach der Gewinnwarnung ist der Aktienkurs abgestürzt . In einer ersten Reaktion lag die Aktie der Fluggesellschaft mehr als zehn Prozent im Minus. Der Kursverfall erfasste den gesamten Luftfahrtsektor. "ÜBERKAPAZITÄTEN UND BILLIGKONKURRENZ" Grund dafür sei vor allem der Preisverfall im Europaverkehr, ausgelöst durch "marktweite Überkapazitäten und aggressiv wachsende Billigkonkurrenten". Außerdem könnte der Treibstoff die Lufthansa 550 Millionen Euro mehr kosten als im Vorjahr. Die Airline rechnet nur noch mit einem bereinigten Betriebsergebnis von 2,0 bis 2,4 Milliarden Euro statt bisher 2,4 bis 3,0 Milliarden Euro – ein Rückgang bis zu 20 Prozent. Die Billigtochter Eurowings wird laut der aktuellen Prognose in die roten Zahlen rutschen und muss mit weiteren Sparmaßnahmen rechnen. Die Lufthansa hatte im ersten Quartal einen Verlust von 336 Millionen Euro eingeflogen. Im vergangenen Gesamtjahr kam sie auf 2,2 Milliarden Euro Nettogewinn, acht Prozent weniger als 2017. Der europäische Markt könnte laut Lufthansa "mindestens bis Ende 2019 so herausfordernd " bleiben. Aktien von Air France und der British-Airways-Mutter IAG verloren im Lauf des Vormittags je bis zu vier Prozent. Die Billigflieger Ryanair , easyJet und Wizz Air büßten bis zu fünf Prozent ein. su
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