Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Opel-Beschäftigte nehmen lieber Abfindung als Job bei Segula

Business Insider Deutschland-Logo Business Insider Deutschland 25.04.2019 Business Insider Deutschland
© Bereitgestellt von Business Insider Inc

Die überzähligen Beschäftigten am Opel-Stammsitz Rüsselsheim verlassen in Scharen den vom französischen PSA-Konzern übernommenen Autobauer. Und das, obwohl Opel unter dem neuen Eigner erstmals seit 20 Jahren wieder profitabel ist

Das interessiert andere MSN-Leser: 

Revision abgelehnt: Schlecker-Kinder müssen ins Gefängnis

Deutsche Bank und Commerzbank: Fusion ist gescheitert

ALDI: Beliebtes Produkt wieder im Angebot

„Über den Gewinn haben sich alle bei Opel gefreut“, sagte Opel-Chef Michael Lohscheller im Gespräch mit Business Insider. „Trotzdem haben wir noch einige Herausforderungen zu lösen. Klar gibt es auf diesem Weg auch mal Diskussionen. Ich finde es gut, wenn die Mitarbeiter sich auch kritisch mit unserer Zukunftsvision beschäftigen. Ich erlebe die Mitarbeiter bei uns als motiviert und teamorientiert, aber kritisch.“ Opel-Chef Michael Lohscheller © Opel/GettyImages/BI Opel-Chef Michael Lohscheller

Mit den Herausforderungen, von denen Lohscheller spricht, dürften wohl auch die massiven Einsparungen gemeint sein, die Opel durch die PSA-Gruppe verordnet wurden. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Autobauer im Rahmen der ersten Verschlankungsrunde 3.700 Mitarbeiter mit Geld zum Gehen bewegt. Mit der zweiten Abfindungswelle ist Opel dem von der PSA vorgegebenen Ziel nähergekommen, 2.000 der zuletzt noch 6.400 Arbeitsplätze im Rüsselsheimer Entwicklungszentrum abzubauen.

Nur 20 von 1.000 Mitarbeitern bereit zum Wechsel

1.000 ausgewählte Opel-Mitarbeiter sollen zum Ingenieursdienstleister Segula wechseln, der ebenfalls Teil der PSA-Gruppe ist. Doch dazu erklärten sich bisher nur 20 Leute bereit, wie am Donnerstag bekannt wurde. Nach Informationen der IG Metall haben bereits rund 1.000 Ingenieure und Facharbeiter das erneut aufgelegte Abfindungsprogramm wahrgenommen. Sie konnten je nach individuellen Voraussetzungen zwischen Vorruhestand, Altersteilzeit und Abfindungen wählen.

„Der Rekordgewinn des Jahres 2018 gibt unseren Mitarbeitern natürlich Selbstvertrauen. Klar ist aber auch: Die Herausforderungen sind nicht von jetzt auf gleich alle gelöst. Wir dürfen uns nicht zurücklehnen und packen unsere Aufgaben an. Denn der Blitz soll nachhaltig strahlen“, sagte Lohscheller..

mc/dpa

DAS KÖNNTE EUCH AUCH INTERESSIEREN

 Opel hält PSA-Konzern in Europa auf Kurs

 Warum am Produktionsband von Autobauern Kinderlieder laufen

 Opel-Chef Lohscheller erklärt, wie er E-Autos endgültig zum Durchbruch verhelfen will

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von Business Insider Deutschland

Business Insider Deutschland
Business Insider Deutschland
| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon