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Taxifahrer-Gehalt: Was verdient ein Taxifahrer?

männersache-Logo männersache 21.10.2018 maennersache
Taxifahrer © Bereitgestellt von Bauer XCEL Media Deutschland KG Taxifahrer

Wenn Taxifahrer über ihr Gehalt reden, ist das selten eine fröhliche Geschichte. Angestellte eines Unternehmens verdienen pro Stunde oftmals nur unbedeutend mehr als den Mindestlohn, ihre selbstständigen Kollegen fahren im Schnitt noch weniger ein.

Taxifahrer-Gehalt: Stundenlohn oder Provision

Grundsätzlich gibt es zwei Gehaltsmodelle für einen angestellten Taxifahrer. Entweder wurde ihm vertraglich ein bestimmter Stundenlohn zugesichert, oder er ist am Umsatz beteiligt.

Ein vereinbarter Stundenlohn muss – da auch Taxifahrer unter das Mindestlohngesetz fallen – mindestens 8,84 Euro in der Stunde betragen.

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Diese Grenze wird jedoch oft dort unterschritten, wo das Provisionsmodell greift, nämlich genau dann, wenn der Fahrer am Umsatz beteiligt ist und die Fahrgäste ausbleiben.

Insgesamt gibt es etwa 39.000 Taxifahrer in Deutschland, von denen viele ein Einkommen unterhalb der Niedriglohnschwelle von 2056 Euro Brutto-Gehalt im Monat erwirtschaften.

Etwa die Hälfte aller Taxifahrer kommt gerade einmal auf magere 1503 Euro oder weniger im Monat. Nicht eingerechnet ist dieses Preismodell sind die anfallenden Trinkgelder.

Taxifahrer-Gehalt: Auf den Einsatzort kommt es an

Nicht nur in Großstädten kann das Provisionsmodell an den richtigen Stellen (Bahnhöfe, Flughäfen) sehr lukrativ für den einzelnen Fahrer sein, auch das Bundesland, in dem er seine Dienste anbietet ist entscheidend.

Auffällig aber auch völlig logisch ist dabei, dass bevölkerungsreiche Bundesländer und Stadtstaaten beim Lohn vorne liegen. Auf den hinteren Plätzen landen die strukturschwachen und bevölkerungsarmen Regionen.

Die nachfolgende Tabelle listet die durchschnittlichen Brutto-Monatslöhne von Taxifahrern in den entsprechenden Bundesländern auf.

Taxifahrer-Gehalt: Kann man davon leben?

Ein Indikator dafür, ob man sich mit einem gewissen Beruf selbstständig über die Runden kommt, oder zusätzlich noch fremde Hilfe annehmen muss, ist die Zahl derjenigen Arbeitskräfte, die trotz eines Vollzeitjobs ihr Einkommen noch mithilfe von Hartz IV aufstocken müssen.

Die Quote der sogenannte Aufstocker beträgt bundesweit und über alle Branchen hinweg 0,8 Prozent. Bei den Taxifahrern liegt sie bei 10,5 Prozent.

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