Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Tesla-Chef Elon Musk: Wieso "China rockt" und welchen Fehler die USA machen

Finanzen.net-Logo Finanzen.net 11.08.2020

China und die USA liegen erneut im Clinch. US-Autobauer Tesla hat zwar seine Heimat in den Vereinigten Staaten, produziert aber auch im Reich der Mitte. Konzernoberhaupt Elon Musk tat jüngst seine Meinung zu den beiden Volkswirtschaften kund.

Peter Bischoff/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net GmbH Peter Bischoff/Getty Images

• China erntet Lob von Musk

• USA bekommt Fett weg

• Produkte wichtiger als Tesla-Aktie

Elon Musk ist als Tech-Visionär an der Konzernspitze von Tesla bekannt. Aber auch für seine Äußerungen ist er immer wieder in den Schlagzeilen zu finden. Zuletzt fand seine Meinung zu China und den USA Gehör, welche er jüngst in einem Interview mit ‚Automotive News‘ vertrat. Dabei ging es aber weniger in die (handels-)politische Richtung, die sonst auf dem Tagesprogramm steht, wenn es um die beiden Volkswirtschaften geht.

Elon Musk mag die "Energie" in China

In dem Gespräch, in dem es zunächst um Teslas Meilensteine der vergangenen Jahre und die jüngsten Geschäftsentwicklungen ging, zeigte Elon Musk seine Bewunderung für China. "China rockt, meiner Meinung nach. Die Energie in China ist großartig." Das Augenmerk legte er dabei auf die Leute - es gebe viele "kluge, hart arbeitende Menschen." Besonders gefalle ihm die Einstellung der Menschen: "…sie erheben keinen Anspruch darauf, sie sind nicht selbstgefällig."

Tesla-Chef kritisiert USA

Während er für einen der Streitpartner Lob fand, kritisiert er den anderen: die USA. "Ich beobachte in den Vereinigten Staaten zunehmend mehr Selbstgefälligkeit und Anspruchsberechtigung, besonders an Orten wie der Bay Area und in L.A. und New York." Seine Beobachtung führte er noch weiter aus. Der Milliardär erklärte, die Vereinigten Staaten seien keine Niederlagen mehr gewöhnt. "Wenn man zu lange gewonnen hat, nimmt man die Dinge irgendwie als selbstverständlich hin. Die Vereinigten Staaten, und besonders Kalifornien und New York, gewinnen schon viel zu lange." In solch einer Situation nähme man "die Dinge als selbstverständlich hin," äußerte Musk im Interview.

Dabei nannte er zwei Orte, die zu denjenigen Bundesstaaten zählen, die Milliardeninvestitionen tätigen, um Elektroautos mit Steuervergünstigungen und anderen Anreizen zu fördern.

Tesla-Aktie auf Rekord dank "großartiger Produkte"?

Ebenso kam die Raketenfahrt der Tesla-Aktie zur Sprache. Trotz der Corona-Krise hat sich der Anteilsschein weit mehr als verdoppelt, so pendelte dieser zuletzt bei rund 1.500 US-Dollar. Zu der weiteren Bewegung der Aktie sagte er nur, er wolle bei den Anlegern keine Erwartungshaltungen wecken, und rückte stattdessen den Fokus auf die Tesla-Produkte.

"Am Ende des Tages, wenn man großartige Autos baut und das Unternehmen gesund ist und tolle Produkte herstellt, werden die Investoren glücklich sein." Sei es der umgekehrte Fall, wären Kunden und Investoren unzufrieden, erläuterte der Tesla-Konzernchef gegenüber ‚Automotive News‘. Redaktion finanzen.net

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von Finanzen.net

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon