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Test gestartet: Köttbullar für zu Hause: Ikea liefert jetzt auch Essen

stern-Logo stern 19.01.2019

Der Möbelgigant Ikea experimentiert mit dem Einstieg in den Food-Lieferservice. Seit dem 10. Januar testen die Schweden das Angebot - denn das Geschäft mit gelieferten Snacks brummt.

Köttbullar von Ikea: Das Möbelhaus liefert nun auch Essen © Picture Alliance/Weng Lei/ Köttbullar von Ikea: Das Möbelhaus liefert nun auch Essen

Der Möbelgigant Ikea experimentiert mit dem Einstieg in den Food-Lieferservice. Seit dem 10. Januar testen die Schweden das Angebot - denn das Geschäft mit gelieferten Snacks brummt.

Das Restaurant bei Ikea hat sich längst zu einem Umsatztreiber entwickelt. Dass die Menschen, die in die Ikea-Einrichtungshäuser strömen, auch gerne bei den günstigen Snacks zugreifen, zeigt sich inzwischen auch die Bilanz: 239,6 Millionen Euro Foodservice-Umsatz in Deutschland vermeldet Ikea für das Geschäftsjahr 2018 - ein Plus von vier Prozent. Der Möbelkonzern hat es inzwischen auch in die Top-10 der größten Gastronomie-Unternehmen in Deutschland geschafft.

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Nun geht Ikea noch einen Schritt weiter. Im niederländischen Groningen experimentiert der Konzern mit der Auslieferung von Essen. Dazu hat man sich den lokalen Lieferservice Thuisbezorgd.nl als Partner gesucht. Kunden können ausgewählte warme Gerichte, Desserts, Wraps, Kekse und Getränke, aber auch das beliebte 1-Euro-Frühstück zwischen 12 und 20 Uhr bestellen, berichtet "food-service". Seit dem 10. Januar 2019 ist das Angebot in der Testphase, die rund 16 Wochen lang laufen soll, so das Fachportal.

"Der Test in Groningen dauert 16 Wochen. Dann sehen wir, ob es ein Interesse gibt, den Service auszuweiten und welche Gerichte beliebt sind", sagte Ikea-Sprecherin Iris Midavaine der Internetseite ad.nl. "In Groningen ist unser Standort ziemlich nah am Zentrum. Wir müssen uns überlegen, wie wir Essen in Städten liefern können, wo das nicht so ist." Die Sprecherin fügt an, dass die ersten Reaktionen positiv seien. 

Ikea testet Food-Angebot

Der Ikea-Store-Manager in Groningen, Stefan Kroes, sieht in diesem Schritt eine logische Weiterentwicklung des Angebots."Unsere Möbel kann man bereits online bestellen. Warum also nicht ausprobieren, ob das mit unserem beliebten Food-Angebot ebenfalls funktioniert", sagt Kroes zu "food-service".

Essen bestellen liegt im Trend

Der Markt für Essenslieferungen wächst zwar, ist aber auch hart umkämpft. Laut Statista wird der Umsatz im Segment Online Food Delivery 2019 etwa 1,8 Millionen Euro betragen - das ist ein Plus von rund acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem Restaurants, die ihr Essen zu Kunden nach Hause liefern lassen, profitieren von diesem Trend. Für das Jahr 2019 wird erwartet, dass die Zahl der Bestellkunden auf rund 15,4 Millionen Menschen in Deutschland steigt. Das wäre ein Plus von über fünf Prozent. Ob Ikea auch in Deutschland den Lieferservice ausprobieren wird, ist nicht bekannt. 

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