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Umweltschutz - Discounter Penny belohnt Kunden für Recycling-Tüten

RP ONLINE-Logo RP ONLINE 17.02.2017 RP ONLINE
Wie zuvor schon andere Einzelhändler schafft jetzt auch Penny die Plastiktüte ab. © dpa, rhi wst Wie zuvor schon andere Einzelhändler schafft jetzt auch Penny die Plastiktüte ab.

Der Discounter Penny belohnt seine Kunden künftig mit 10 Cent, wenn sie die hauseigene Recycling-Tüte zum Einkaufen mitbringen. Zusätzliche 10 Cent will die Supermarktkette für den guten Zweck spenden.

Wer die "Permanenttragetasche" in der "Günter Kastenfrosch Sonderedition" dabei habe, bekommen einen Rabatt von zehn Cent, teilte die Penny-Mutter Rewe am Donnerstag mit. Den gleichen Betrag spende der Lebensmittelhändler an gemeinnützige Institutionen und Vereine.

Wie zuvor schon andere Einzelhändler schafft Penny derzeit die Plastiktüte ab. Seit Anfang Dezember würden keine neuen Tüten mehr bestellt, sondern nur noch Restbestände verkauft, erklärte das Unternehmen. In den kommenden Wochen ende dann der Plastiktütenverkauf in allen Filialen. Der genaue Zeitpunkt sei abhängig von den dort noch vorhandenen Vorräten.

Bislang habe Penny jährlich 62 Millionen Plastiktüten verkauft - "das ist nun Vergangenheit", erklärte Penny-Manager Stefan Magel. Stattdessen wollten die Kunden "gezielt ermuntert" werden, die umweltfreundliche "Permanenttragetasche" aus Recyclingmaterial zum "ständigen Begleiter" beim Einkaufen zu machen. Die zehn Cent Rabatt gibt es den Angaben zufolge bei jedem Einkauf. Auf Tabakwaren, "Verlagserzeugnisse" wie Bücher sowie Geschenk- und Guthabenkarten gibt es keinen Nachlass.

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