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Von wegen Immobilienkrise: Die Kaufpreise für Wohnungen und Häuser steigen bereits wieder

Business Insider Deutschland-Logo Business Insider Deutschland 01.10.2022 Business Insider Deutschland
Die Preise für Wohnungen und Häuser steigen wieder. © Sean Gallup/Getty Images Die Preise für Wohnungen und Häuser steigen wieder.
Die Preise für Wohnungen und Häuser steigen wieder.

Investoren und Eigentümer haben aufgrund der sinkenden Nachfrage Angst vor einer Immobilienkrise. Der Markt kam zuletzt durch den Ukraine-Krieg und die Zinswende ins Stocken. Neue Studien zeigen jedoch: Die Kaufpreise für Wohnungen und Häuser steigen bereits wieder.

Am Donnerstag veröffentlichte Daten des Immobilienportals Immoscout24 zeigen, dass sich der Kaufmarkt in den Metropolregionen Deutschlands wieder beruhigt hat, wie das "Handelsblatt" berichtet. Die Lage habe sich im dritten Quartal vor allem in den großen Städten wieder entspannt.

Nach einem Einbruch der Nachfrage um 36 Prozent im zweiten Quartal liegt die Nachfrage demnach wieder leicht über dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Bestandswohnungen sind den Daten zufolge gefragter als Wohnungen im Neubau. Die Preise für Bestandswohnungen sind im dritten Quartal um 0,9 Prozent gegenüber dem zweiten gestiegen. Beim Neubau sind die Wohnungen sogar um ein Prozent teurer. Auch die Preise für Häuser sind im Bestand um 0,5 Prozent und im Neubau um 1,9 Prozent gestiegen, wie es heißt.

"Die Party ist vorüber"

Der Immobilienexperte Michael Voigtländer sagte dem "Handelsblatt" zufolge: "Die Party ist vorüber." Die Miet- und Kaufpreise werden sich demnach „in Zukunft mehr im Gleichklang bewegen.“ Voigtländer arbeitet am Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Zusammen mit dem Immobilienunternehmen Accentro Real Estate haben die Experten ebenfalls am Donnerstag Ergebnisse veröffentlicht, in denen es heißt, dass sich die Preise am Markt wieder stabilisiert haben. Mit einem Einbruch wird in den kommenden Jahren aufgrund der weiterhin hohen Nachfrage bei geringer Anzahl an Neubauten nicht gerechnet.

Allerdings habe sich durch die steigenden Kosten in allen Lebensbereichen die Nachfrage von Kaufimmobilien zu den Mietimmobilien verschoben. Die Angebotsmieten für Neubauten sind demnach in Deutschland im dritten Quartal bereits um 2,5 Prozent gestiegen. Bei den Bestandswohnungen sogar um 2,9 Prozent. Die Mietpreise werden sich der Studie zufolge in Zukunft dynamischer entwickeln als die Kaufpreise.

kh

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