Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Die besten Aufwärmtricks für unterschiedliche Lebensmittel

Freundin-LogoFreundin 22.09.2020 freundin Redaktion

Egal, ob Fisch, Fleisch oder Nudeln. Wir verraten Ihnen, wie Sie verschiedene Gerichte wieder richtig aufwärmen

Essen richtig aufwärmen iStock © iStock Essen richtig aufwärmen iStock

Es gibt Menschen, die essen partout keine Reste. Sie halten es wie mit ihren Ex-Partnern: Wieder Aufgewärmtes schmeckt ihnen nicht. Doch diese Einstellung hat auch seine Kehrseite: Jeder Privathaushalt wirft jährlich etwa 75 Kilo Essen weg. Das sind hochgerechnet für Deutschland Millionen Tonnen Lebensmittel pro Jahr. Wir verraten Ihnen, wie Resteessen dank der richtigen Aufwärmtechnik auch am Folgetag richtig gut schmeckt.

Das ist die Faustregel fürs Aufwärmen 

Im Allgemeinen gilt die Regel: So, wie Sie die Lebensmittel ursprünglich gekocht haben, sollten Sie sie auch wieder aufwärmen. Also, das Hühnchen im Ofen, das Fleisch in der Pfanne und die Suppe im Topf. Meistens bleibt uns aber nichts anderes übrig, als zur Mikrowelle zu greifen (z.B. für mitgebrachtes Essen im Büro). Und da gibt es ein paar Tricks: 

Fleisch aufwärmen istock © istock Fleisch aufwärmen istock

Fleisch aufwärmen

Achten Sie darauf, dass Sie das Fleisch in einen mikrowellengeeigneten Behälter geben. Fügen Sie etwas Flüssigkeit hinzu, damit das Fleisch beim Erhitzen nicht trocken wird und decken Sie das Ganze mit einem belüfteten Deckel ab. So entsteht heißer Dampf und der hält das Essen feucht und stellt sicher, dass alle Bakterien abgetötet werden. 

Unser Tipp: Schneiden Sie das Fleisch vorher in Streifen, so wird es gleichmäßig erwärmt. 

Fisch aufwärmen istock © istock Fisch aufwärmen istock

Fisch aufwärmen

Mikrowelle und Fisch verträgt sich nicht so gut. Entweder wird es matschig oder trocken. Ganz zu schweigen von dem unangenehmen Geruch, der durch die Wohnung zieht. Zum Aufwärmen von Fisch eignet sich daher am besten eine Pfanne und eine niedrige Temperatur. Dauert zwar etwas länger, lässt den Fisch aber besser schmecken. Panierter Fisch kann übrigens auch in einem Toaster wieder erwärmt werden. Das macht ihn schön knusprig. 

Suppe aufwärmen istock © istock Suppe aufwärmen istock

Flüssiges aufwärmen

Suppen oder Soßen lassen sich ganz einfach in einem Topf unter gelegentlichem Rühren (damit nichts anbrennt) aufwärmen. Aber auch in der Mikrowelle klappt das einwandfrei. Erwärmen Sie die flüssigen Sachen in mehreren Etappen und rühren Sie dazwischen immer um. 

Unser Tipp: Damit die Suppe oder die Soße beim Köcheln nicht alles einsaut, sollten Sie unbedingt einen Mikrowellendeckel verwenden und den am besten etwas schief aufsetzen, damit der Dampf entweichen kann. 

Pasta aufwärmen istock © istock Pasta aufwärmen istock

Pasta aufwärmen

Entweder die Nudeln, die gestern perfekt al dente waren, sind jetzt matschig oder sie sind total angetrocknet. Nudeln sind in der Tat eine kleine Reste-Herausforderung. Die Lösung: Fügen Sie zu Beginn etwas Flüssigkeit dazu. Die sollte zu Ihrer ursprünglichen Soße passen (Wasser für Tomatensauce, Milch für sahnige Soßen, Öl für nussige Varianten). Danach einen belüfteten Deckel darüber geben und in die Mikrowelle stellen. Immer wieder umrühren. Alternativ klappt das Aufwärmen (z.B. von Lasagne) auch super im Ofen. Dafür noch einmal etwas Soße obendrauf geben, mit Alufolie abdecken und backen. 

Gemüse aufwärmen istock © istock Gemüse aufwärmen istock

Gemüse aufwärmen

Auch das Resteessen von Gemüse stellt sich als ziemlich einfach heraus: Knuspriges und gebratenes Gemüse (z.B. Bratkartoffeln) wandern wieder in den Ofen, gekochte oder gedünstete Sorten ganz einfach in die Mikrowelle. 

Reis aufwärmen istock © istock Reis aufwärmen istock

Reis aufwärmen

Das Hauptproblem bei Reis oder auch anderen Körnern ist, dass sie nach dem Aufwärmen meistens steinhart sind. Das verhindern Sie, indem Sie zum Reis etwas Flüssigkeit geben und die Schüssel oder den Teller mit einem feuchten Papiertuch abdecken. So bleibt die Feuchtigkeit erhalten und nichts trocknet aus. 

Frittiertes aufwärmen istock © istock Frittiertes aufwärmen istock

Frittiertes aufwärmen

Frühlingsrolle, panierte Zwiebelringe, Pommes Frites oder auch Hähnchenschenkel. Alles was knusprig ist, wird durchs Aufwärmen matschig und breiig. Kein Genuss. Wollen Sie diese Lebensmittel am nächsten Tag noch einmal essen, dann eignet sich trockene Hitze oder der Toaster am besten. 

Teigwaren aufwärmen istock © istock Teigwaren aufwärmen istock

Teigwaren aufwärmen

Das Gleiche gilt übrigens auch für alle Gerichte, die auf Teigbasis sind, wie Pizza, Panini oder Sandwiches. Damit nichts austrocknet, sollten Sie etwas Alufolie darüber geben und bei niedriger Temperaturstufe erwärmen.

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von Freundin

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon