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Kokoswasser wird überschätzt und kann dick machen – sagen Expertinnen

FIT FOR FUN-Logo FIT FOR FUN vor 6 Tagen Cornelia Bertram
© iStockphoto

Nicht nur im Urlaub, auch zwischendurch im Alltag hat sich Kokoswasser in den letzten Jahren als beliebtes Getränk etabliert. Experten geben jedoch zu bedenken, dass das süße Getränk gar nicht so gesund ist, wie viele annehmen.

Frisches Kokoswasser zu trinken, schmeckt nicht nur gut und weckt herrliche Sommergefühle, man versorgt seinen Körper vermeintlich auch mit vielen Nährstoffen und Antioxidantien.

Kein Wunder also, dass sich der erfrischende Drink in den letzten Jahren auch außerhalb des Strandurlaubs einer immer größerer Beliebtheit erfreute. 

 

Kokoswasser wird überschätzt

Doch Experten bremsen die Euphorie und geben zu bedenken, dass die Vorzüge von Kokoswasser oft überschätzt werden – das fruchtige Wasser enthalte zwar einige Nährstoffe, jedoch nehme man größtenteils Kalorien zu sich. 

„Kokoswasser zu trinken, bringt einige gesundheitliche Vorteile mit sich“, sagt Pamela Peeke, Assistenz-Professorin für Medizin an der University of Maryland, im Gespräch mit dem Portal 'INSIDER'.

Es sei eine Möglichkeit, um mehr Flüssigkeit und Kalium aufzunehmen, wenn du beispielsweise nicht ausreichend Obst, Gemüse und Milchprodukte verzehrst. Wunder bewirken könne es allerdings nicht.

„Die wissenschaftliche Literatur unterstützt nicht den Hype, dass Kokoswasser gegen eine Reihe von Krankheiten helfen kann“, weiß Peeke.

Eine antioxidantienreiche Ernährung kann den Körper vor der Entwicklung von Diabetes, Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen – diese Wirkung wird auch Kokoswasser nachgesagt.

Ziehe die Antioxidantien aber lieber aus Früchten wie Birnen, Trauben, Beeren oder Kirschen. Dadurch vermeidest du die Zufuhr überschüssiger Kalorien und hinzugefügten Zuckers und erhältst noch andere wichtige Nährstoffe. 

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NÄCHSTES
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Auf ganze Früchte zurückgreifen

Auch die klinische Professorin für Ernährung an der Boston University, Joan Salge Blake, schreibt Kokoswasser keinen allzu hohen Stellenwert zu und befürwortet stattdessen die Nährstoffaufnahme durch Früchte.

„Es ist nicht so, dass wir Kokoswasser für unsere Gesundheit oder die Flüssigkeitszufuhr brauchen. Wir haben Nahrungsmittel und Wasser, die das für uns tun“, sagt Blake zu 'INSIDER'. 

Zwar könne Kokoswasser Kalium liefern, doch für die gleiche Menge an Kalorien könntest du auch eine kleine Banane essen, welche dich sogar mit noch mehr Nährstoffen versorgen würde. 

Ersetze deshalb keine echten Früchte durch Kokoswasser. Durch diese führst du deinem Körper nämlich wichtige Ballaststoffe und Vitamine zu, die er benötigt. 

Solltest du Kokoswasser also wegen der Kaliumzufuhr zu dir nehmen, sieh dich lieber nach billigeren und effizienteren Alternativen um. 

 

Hinzugefügter Zucker in Kokoswasser

Besonders wenn du abnehmen willst, solltest du auch auf das süße Getränk verzichten. Denn das Kokoswasser fügt nur unnötige Kalorien zu deinem Speiseplan hinzu, wodurch deine Abnehmerfolge scheitern können. 

Wenn du jedoch sehr aktiv bist und mehrmals die Woche Sport betreibst, kann Kokoswasser natürlich auch als Teil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung integriert werden. 

Laut Blake sei es dabei jedoch wichtig, dass es sich wirklich um reines Kokoswasser handle. Denn viele Hersteller fügen zusätzlich Zucker hinzu, wodurch die gesunden Ernährung verfehlt wird.

Bevor du das nächste Mal zum Kokoswasser greifst, überlege dir also, wieso du es trinken möchtest und ob eine andere Wahl nicht besser zu deinen Zielen passt. 

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