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Schwaches Bindegewebe: Diese Tricks helfen

Gräfe und Unzer-Logo Gräfe und Unzer 14.10.2018 Sandra Beckedahl

Das Bindegewebe in unserem Körper ist unser größtes Organ. Neben seiner Funktion als Wasserspeicher, hält es die inneren Organe in Form und schützt sie. Gleichzeitig wehrt das Bindegewebe aber auch Krankheitserreger ab. Alle diese Aufgaben kann es jedoch nur erfüllen, wenn es straff ist. Ein schlaffes Bindegewebe sieht also nicht nur unschön aus, es kann auch gefährlich für die Gesundheit werden. Darum gilt, dafür zu sorgen, dass das Bindegewebe nicht erschlafft. Ein paar einfache Tricks helfen dabei. Und die lassen sich auch prima in den Alltag integrieren.

© Bereitgestellt von Gräfe und Unzer Verlag GmbH
  1. Viel Wasser trinken

Trinken ist natürlich nicht nur für das Bindegewebe sehr wichtig. Jeden Tag mindestens zwei Liter – Wasser oder ungesüßte Tees sind Pflicht. Denn das Bindegewebe braucht Flüssigkeit, um seine Stoffwechselfunktion ausüben zu können.

2. Wechselduschen

Ja, sie straffen das Bindegewebe, wenn sie täglich durchgeführt werden. Den Strahl dabei immer von unten nach oben wandern lassen, an den Füßen beginnend, und fünfmal im Wechsel.

3. Faszien trainieren

Als Faszien werden die Weichteilkomponenten unseres Bindegewebes bezeichnet. Wie wichtig sie für unseren Körper sind, hat man erst in den letzten Jahren so richtig erkannt. Darum solltest du täglich mindestens fünf Minuten deine Faszien trainieren. Passende Programme findest du im Internet.

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4. Massagen helfen

Massagen sind auch perfekt, um das Bindegewebe zu stärken. Zum Beispiel Gesichtsmassagen, denn das Bindegewebe dort verhärtet und erschlafft durch Stress. Auch die Massage mit einem Luffahandschuh unter der Dusche oder einer Noppenbürste regen die Durchblutung an und straffen. Es gibt auch elektrische Massagegeräte, die mit Infrarotlicht den Fettzellen im Gewebe zusetzen sollen. Wer den Profi ranlassen will, kann bei einer Lymphdrainage Wassereinlagerungen im Gewebe lösen lassen.

5. Bewegung im Freien

Auf deinem Plan sollte stehen: Mindestens 30 Minuten Bewegung am Tag in Form von schnellem Gehen, Laufen, Schwimmen, Tanzen oder Radfahren, am besten im Freien – denn um straff und elastisch zu bleiben, brauchen die Faszien Sauerstoff.

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6. Die richtige Ernährung

Natürlich sind Weißmehle und zu viel Zucker ungesund. Aber: Welche Obst- und Gemüsesorten sind wirklich gut für unser Bindegewebe? Alles, was sekundäre Pflanzenstoffe enthält, macht uns straffer. Auf den Speiseplan gehören deshalb Getreide wie Hirse und Hafer, aber auch Nüsse, Tomaten, Zwiebeln, Kohl, Karotten, Brokkoli, Blumenkohl, Knoblauch und grünes Gemüse.

Und das sind No-Gos für ein straffes Bindegewebe: 

Wenn wir der Schwerkraft und dem Altern nicht durch Muskeltraining und Fettabbau entgegenwirken, entwickelt sich das Bindegewebe zu einer weichen, ungesunden Masse.

Übergewicht und ein hoher Körperfettanteil fördern Bindegewebsschwäche zusätzlich, denn wo keine Muskeln sind, können sich die Fettzellen ausdehnen. Ist das Gewebe richtig schwach, entstehen Dehnungsstreifen.

Ein Mangel an Bewegung führt zu einer schlechten Durchblutung – auch ein Booster für unschöne Dellen. Also ran ans Workout!

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