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6 Fehler, die Sie beim Wiegen machen

Freundin-LogoFreundin 09.10.2017 Claudia Herwig

Kein Wunder, dass Ihre Waage spinnt! Wetten, dass Sie einen (oder gleich mehrere) dieser Fehler auch immer beim Wiegen machen?

Fehler beim Wiegen, die häufig passieren © iStockphoto Fehler beim Wiegen, die häufig passieren

Sie sollten sich nicht wiegen, wenn...

... die Waage auf einem ungeeigneten Untergrund steht.

Eine Waage auf einem Teppich oder unebenen Untergrund kann nicht so genau messen, wie eine Waage, die auf einem festen, geraden Boden steht. Ebenfalls schlecht ist, wenn Sie sich auf einer anderen als Ihrer eigenen Waage wiegen. Fremde Waagen können anders kalibriert sein. Deswegen ist das Wiegen auf einer fremden Waage nicht sinnvoll, um Ihr Gewicht zu kontrollieren.

... Sie Ihre Tage haben.

Während Ihrer Tage kann Ihr Körpergewicht von Ihrem 'normalen' Gewicht abweichen. Das liegt unter anderem an Wassereinlagerungen von bis zu zwei Kilo im Körper. Verschieben Sie das Wiegen also lieber auf die Zeit nach Ihrer Periode.

DAS ist übrigens der beste Wochentag, um sich zu wiegen.

... Sie gerade bestimmte Gerichte gegesen haben

Wenn Sie sich ballaststoffreich mit viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten ernähren, kann auch dies Auswirkungen auf das Gewicht haben, denn die Ballaststoffe binden Wasser und lassen uns so schwerer wirken, da der Speisebrei im Darm ein größeres Volumen hat. Auch wenn Sie salzige Gerichte essen, kann es zu Wassereinlagerungen im Körper kommen.

... es Abend ist.

Sie wurden von Ihren Schwiegereltern oder vom Chef zu einem Fünf-Gänge-Menü am Abend eingeladen? Dann verzichten Sie lieber auf das Wiegen vor dem Zubettgehen. In der Regel wiegen wir abends sowieso schon mehr als morgens. Und der übervolle Bauch tut seinen Rest. Im Idealfall sollten Sie sich lieber morgens nach dem Aufstehen und immer ungefähr zur gleichen Zeit wiegen. Sie sollten am besten auch immer die gleichen Klamotten – zum Beispiel Unterwäsche - tragen, wenn Sie auf die Waage steigen.

Warum nehme ich einfach nicht ab? Die Antwort gibt's hier.

... Sie jeden Tag auf die Waage steigen wollen.

Tägliches Wiegen ist überflüssig. Wiegen Sie sich lieber einmal die Woche (am besten immer an einem festen Tag). So können Sie auf Dauer Ihr Gewicht viel besser protokollieren. Tägliches Wiegen kann zudem dazu führen, dass Sie sich zu intensiv mit Ihrem Gewicht auseinandersetzen. Das Gefühl, sich nicht wohlzufühlen verstärkt sich, Depressionen werden gefördert. Wenn Sie generell unzufrieden mit Ihrem Gewicht sind, kommt für es für Sie vielleicht eher in Frage, Ihren Umfang zu messen und so zu erkennen, ob Sie abgenommen haben oder nicht. Finden Sie heraus, mit welcher Methode Sie – auch psychisch - besser klarkommen.

... Sie gerade ein hartes Workout hinter sich haben.

Sie haben trainiert und wollen Ihren Erfolg gleich messen? Keine gute Idee. Durch den Sport haben Sie wahrscheinlich Wasser verloren. Sie werden also weniger wiegen. Ist doch gut, denken Sie? Nicht, wenn Sie sich am nächsten Tag erneut wiegen und die Kilos wieder drauf haben. Sport verändert die Ergebnisse auf der Waage kurzfristig. Denken Sie generell daran, dass, wenn Sie viel Sport machen, Ihre Muskelmasse zunimmt und diese sich ebenfalls auf der Waage auswirkt. Sie sind dann nicht dicker, sondern aufgrund der vielen Muskeln nur schwerer geworden. (Zu den 10 effektivsten Workouts, die die Kilos purzeln lassen, geht es hier.)

Tipp: Generell ist es besser, sich beim Arzt oder in der Apotheke einer Körperfettanalyse zu unterziehen. Dabei wird der Anteil von Körperfett im Verhältnis zur Gesamtmasse des Körpers gemessen. Wiegen Sie sich außerdem nicht, wenn Sie sich in Ihrem Körper rundum gesund und wohl fühlen und nicht übergewichtig sind. Denn dann gibt es zum Wiegen eigentlich keinen Grund.

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