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Kein anderes Trainingsgerät kurbelt so effektiv die Fettverbrennung an - Air-Bike

Men’s Health-Logo Men’s Health vor 4 Tagen Kevin Quarshie
Das Air-Bike erobert die Gyms © Flamingo Images / Shutterstock.com Das Air-Bike erobert die Gyms

Was ist ein Air-Bike?

Nicht nur beim Crossfit-Training wird mit dem Air- oder Assault-Bike kräftig am Rad gedreht. Das Air-Bike ist eine Mischung aus Crosstrainer und Radergometer. Außerdem hat es bewegliche Griffe, die du abwechselnd vor- und zurück bewegst.

Was trainiere ich mit dem Air-Bike?

Das Air-Bike trainiert den gesamten Körper, weil man mit den Beinen in die Pedale tritt und gleichzeitig mit den Armen im Wechsel zieht und drückt. Das Gerät ist für das Warm-up geeignet, man kann darauf allerdings auch ein komplettes Fatburning-Workout absolvieren – Letzteres am besten 2- bis 3-mal die Woche, jeweils 20 Minuten lang. So sieht übrigens das ideale Warm-Up für dein Workout aus.

Was muss ich beim Training beachten?

Zuerst wird die Sattelhöhe eingestellt. Wenn das Pedal am tiefsten Punkt ist, sollte das entsprechende Bein gerade, aber nicht ganz gestreckt sein. Dies verhindert, dass du die Hüfte nach links und rechts bewegst. Schieb den Sattel so weit nach vorne oder hinten, dass sich das vordere Knie über der Fußmitte befindet, wenn die Pedale waagerecht sind. Auf die Art und Weise holst du die maximale Power aus deinen Beinen.

Im Gegensatz zum Sattel lassen sich die Griffe am Air-Bike nicht verstellen. Das ist aber kein Problem, denn wenn der Sattel richtig eingestellt ist, bleibt im Training auch dein Oberkörper in einer aufrechten Position. So kannst du stets einen Griff mit ganzer Kraft zur Brust ziehen, während du den anderen mit Schmackes wegdrückst, bis du den vollen Bewegungsradius erreichst.

Ein Assault Air Bike gibt es auch fürs Home-Gym.

Wie trainiere ich mit dem Air-Bike?

Arbeite dich zunächst in explosivem Tempo an deine Leistungsgrenze heran. Das bringt dich und das Schwungrad sofort auf Touren. Danach pendelst du dich auf ein Trainingstempo ein, das du bis zum Schluss durchziehen kannst. Wichtig: Achte darauf, das Rad ständig in Bewegung zu halten! Dann bewältigst du längere Distanzen und verbrauchst bei geringerem Aufwand mehr Kalorien.

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Klar, auch auf dem Air-Bike kann man etwas verkehrt machen. Diese technischen Fehler solltest du unbedingt vermeiden:

Tiefer Sattel: Wer ihn zu niedrig einstellt und deshalb die Beine nicht ganz strecken kann, wird schon während der ersten 20 Sekunden das Gefühl haben, seine Oberschenkel würden platzen. Da verwundert es nicht, wenn weder Beinkraft noch Spaß am Training aufkommen wollen und Muskeln zu Wackelpudding werden, ehe sich ein Trainingseffekt zeigt.

Wackliger Oberkörper: Den Kopf hektisch von links nach rechts zu wiegen hat nicht nur belustigte Blicke zur Folge: Kostbare Energie geht dabei flöten. Konzentriere dich deshalb auf den Monitor des Geräts oder suche dir einen Punkt im Raum, den du mit den Augen fixierst. Oberkörper und Nacken sollten die ganze Zeit über so stabil wie möglich gehalten werden.

Runder Rücken: Es erschwert dir zu atmen, wenn du den Kopf tief zwischen den Griffen hältst. Noch schlimmer: Du eliminierst dadurch die für ein effektives Workout wichtigen Teile des Bewegungsradius. Die Folge: Du trainierst ineffizient. Bemühe dich darum, jederzeit aufrecht zu sitzen und möglichst tief zu atmen. Also, Kopf hoch und Gas geben, du packst es!

Auch wenn ein simples Radergometer häufig in der Physiotherapie und Reha eingesetzt, ist sein naher Verwandter, das Air-Bike, für intensive Ganzkörperworkouts berüchtigt. Bereit für deinen ersten Ride?

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