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6 Gründe, warum man trotz gesunder Ernährung zunimmt

Harper's BAZAAR-Logo Harper's BAZAAR 15.12.2018 Anna-Luise Baum
Zunehmen statt Abnehmen © Getty Images Zunehmen statt Abnehmen

Wer den mutigen Vorsatz hat, in der Weihnachtszeit nicht zuzunehmen oder sogar ein bisschen abzunehmen, treibt Sport und ernährt sich gesund. Manchmal reicht das nicht und man hat das Gefühl, ein Teller Plätzchen hätte auch nichts verändert. Beim Abnehmen spielen neben Sport und gesunder Ernährung auch einige andere Faktoren eine Rolle.

Zunehmen statt abnehmen? 6 Gründe

Workouts und eine Dauer-Diät regeln das Gewicht schon? Das stimmt nicht immer. Dafür gibt es zum Beispiel die folgenden sechs Gründe.

1. Medikamente verhindert das Abnehmen

Einige Medikamente haben Nebenwirkungen auf das Gewicht. Besonders häufig zum Beispiel bei Hormonpräparaten wie der Pille oder Hormonspritzen. Aber auch Antidepressiva können beim Abnehmen hindern. Wer Zweifel hat, ob bestimmte Medikamente sich auf das eigene Gewicht auswirken, kann einen Arzt fragen. Meist lassen sich alternative Wirkstoffe finden, die weniger Nebenwirkungen haben.

Medikamente hindern beim Abnehmen © Getty Images Medikamente hindern beim Abnehmen

2. Zunehmen durch Stress

Stress im Privatleben, im Job oder ständige Zeitnot: Sie alle sind kein Freund einer schlanken Figur. Dauerhafter Stress hat dabei vielerlei Auswirkungen. Einerseits begünstigt er die Ausschüttung von Stresshormonen – allen voran Cortisol. Um schnell an Energie zu gelangen, greift der Körper dann auf die Depots in der Muskelmasse zurück. Man baut Muskeln ab und setzt schneller Fettpolster an.

Gleichzeitig sorgt das Stressgefühl dafür, dass man häufiger zu Schokolade oder Fast Food greift, um sich besser zu fühlen. Die sorgen kurz für einen Energieschub, langfristig sind es aber nur Kalorien. Das Ergebnis wird auf der Waage sichtbar.

3. Zu wenig Schlaf vs. Abnehmen

Ausreichend Schlaf ist wichtig, wenn man sein Gewicht halten oder abnehmen will. Schlafentzug bewirkt hingegen die Bildung von Stresshormonen. Wie Alltagsstress sorgt auch Schlafmangel dafür, dass der Körper Energiereserven in Form von Fett anlegt und die Muskelmasse dafür schrumpfen lässt. Schlaf wird damit zum wichtigen Faktor beim persönlichen Wohlfühlgewicht.

Man kann Schlaf zum Glück auch zum Abnehmen nutzen. Forscher der University of Chicago fanden in einer Studie heraus, dass man in Nächten mit viel Schlaf mehr Fett abbaut. Deshalb: Öfter auf eine weitere Folge bei Netflix verzichten und stattdessen länger schlafen, erholter aufwachen und gleichzeitig abnehmen.

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4. Die Hormone sind im Ungleichgewicht

Einige Hormone steuern das Sättigungs- und Hungergefühl und damit den Erfolg beim Abnehmen. Während das Hungerhormon Ghrelin dem Gehirn mitteilt, wann wir etwas essen sollten, ist der Leptin-Wert dafür zuständig, ob wir uns satt fühlen. Letzteres kann bei Übergewicht aus dem Gleichgewicht geraten – es wird übermäßig viel Leptin freigesetzt. Anstatt schnell abzunehmen entsteht eine Leptinresistenz. Dann gilt es mit einer gesunden Ernährung und ausreichend Schlaf, die Leptinempfindlichkeit des Körpers wiederherzustellen. Aber auch das Hormon Östrogen kann für ein gestörtes Körpergewicht verantwortlich sein: Das weibliche Hormon sorgt dafür, dass der Körper vermehrt Wasser einlagert und Fettdepots anlegt.

5. Die Genetik bestimmt das Gewicht

Unsere Erbanlagen bestimmen teilweise das Körpergewicht. Um genau zu sein, schätzen Experten eine genetisch bedingte Gewichtsspanne von bis zu 14 Kilogramm ein. Das klingt, als wäre man seinen Genen schutzlos ausgeliefert. Aber auch wenn die Genetik die Körperform weitgehend definiert, können Ernährung und Sport viel verändern.

Gene bestimmen das Gewicht © Getty Images Gene bestimmen das Gewicht

6. Abnehmen gegen das Alter

Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich der Stoffwechsel. Als Faustregel gilt: Alle zwei Jahre wird er um etwa zwei Prozent langsamer. Damit wird es erschwert, Fett abzunehmen. Was man als Teenager noch naschen konnte, macht sich gleichzeitig schneller auf der Waage bemerkbar. Gleichzeitig baut man im Alter Muskelmasse ab. Um diesem Prozess entgegenzuwirken, empfiehlt sich weiterhin Krafttraining und Übungen, die die Muskeln aufbauen.

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