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Beauty-Trend: Lassen sich Augenringe wirklich bleachen?

Harper's BAZAAR-Logo Harper's BAZAAR 28.11.2020 Ann-Sophie Friedrich
Augenringe entfernen Bleaching Beauty-Trend Imaxtree © Imaxtree Augenringe entfernen Bleaching Beauty-Trend Imaxtree

Augenringe lassen uns gestresst, übernächtigt und um Jahre älter aussehen, als wir in Wahrheit sind, dabei ist Schlafmangel gar nicht mal die Hauptursache. Denn neben dem Lebensstil und der Ernährung spielt vor allem die genetische Veranlagung eine wichtige Rolle bei der Frage, ob man zu Augenringen neigt oder nicht. Wer die dunkle Haut rund um die Augen nicht Tag für Tag mit Concealer und Highlighter aufhellen möchte, kann jetzt einen neuen Beauty-Trend in Form einer Bleaching-Methode ausprobieren und sich die Schatten und Ringe von einem Experten aus dem Gesicht radieren lassen.

Augenringe: Das sind die Ursachen und Varianten

Um die optimale Behandlung von Augenringen zu finden, ist es zunächst wichtig zu unterscheiden: Sind die Augen insbesondere morgens gepolstert und geschwollen („Puffy Eyes“), ist die Haut rund um die Augen dunkler und wirken die Augen tiefliegend (Augenschatten) oder haben sich unter den Augen bogenförmige Linien gebildet (Augenringe)? Während Schwellungen eher temporär und Zeichen von einem gestörten Lymphfluss und Wassereinlagerungen sind und üblicherweise im Laufe des Tages abklingen, kann es sich bei den Schatten und Ringen um eine dauerhafte Veränderung der Haut handeln, wie eine Hyperpigmentierung, die im Zuge des Alterungsprozesses fortschreitet.

Neben der genetischen Veranlagung und UV-Schäden können Stress, Schlafmangel und eine einseitige Ernährung Augenringe und -schatten noch verstärken, weil der Stoffwechsel sich verlangsamt und die Zellen mit zu wenig Feuchtigkeit und Sauerstoff versorgt werden.

Augenringe behandeln: Die klassischen Treatments


Video: So bleibt die Haut gesund (SAT.1)

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Neben Concealern und Highlightern zählen vor allem anregende, hydratisierende und aufhellende Seren und Augengels zu den Essentials. Bewährte Inhaltsstoffe sind Hyaluronsäure, Algenextrakte, Koffein und Vitamin C. Darüber hinaus können kühlende Augenmasken, Druckmassagen und die regelmäßige Bestrahlung mit LED-Licht den Stoffwechsel der Augenpartie verbessern und Schwellungen, Falten oder Augenringe glätten.

Zudem lässt sich mittels einer dermatologischen Laserbehandlung die Hyperpigmentierung aufhellen oder via Ober- und/oder Unterlid-Lifting die erschlaffte Augenpartie straff ziehen. Weniger riskant und doch erfolgversprechend soll eine neue Form des Bleachings sein, das mit einem systematischen Peeling die Augenringe aufhellt.

Beauty-Trend: So lassen sich dunkle Augenringe bleachen

Eine neue nicht-invasive Methode, um hyperpigmentierte Augenringe und -schatten systematisch aufzuhellen, ist das dermatologische Bleaching mit speziellen chemischen Peeling-Seren. Der Behandlungserfolg basiert zum einen auf den Wirkstoffen, die hier deutlich höher konzentriert sind als in den üblichen aufhellenden Hautpflegerodukten, und zum anderen auf der konsequenten medizinischen Betreuung durch einen erfahrenen Hautexperten. Dr. Murat Dagdelen von Diamonds Ästhetics etwa verwendet für das Augenringe-Bleaching das „Dark Circles“-System von Me Line, das auf Ascorbinsäure (Vitamin C), Milchsäure, Chloressigsäure, Retinal (Vitamin A) sowie Phytinsäure basiert. Die Behandlung erfolgt in mehreren Schritten und zwei Phasen: der ambulanten Behandlung beim Dermatologen sowie der Aftercare-Phase für zuhause.

Step-by-Step-Behandlung in zwei Phasen

Im ersten Schritt trägt der Arzt ein Serum mit Chloressig- und Phytinsäure auf die betreffende Hautpartie auf. Ist das Serum gut eingezogen und getrocknet, erfolgt im zweiten Schritt Retinal und Ascorbinsäure. Abschließend wird die behandelte Haut mit speziellen Treatments tiefenwirksam hydratisiert und erfrischt. Das Pflege-Set zur Nachbehandlung enthält vier verschiedene Produkte, die zum einen pflegen, zum anderen den aufhellenden Effekt fortsetzen sollen: einen kühlenden Roll-on, eine feuchtigkeitsspendende BB-Cream sowie verschiedene Tropfen. Etwa vier Wochen nach dem Bleaching erfolgt der Kontrolltermin beim Arzt. „Ist der aufhellende Effekt nach der ersten Behandlung nicht ausreichend, kann diese noch bis zu zwei weitere Male wiederholt werden“, erklärt Dr. Dagdelen. Dank der ärztlichen Betreuung lässt sich das Risiko von Nebenwirkungen auf ein Minimum reduzieren und die Behandlung individuell abstimmen.

Nach dem Bleaching ist man (anders als bei einer Lasertherapie oder einem Lifting) gleich wieder gesellschaftsfähig, mögliche Rötungen der Haut klingen schnell ab und lassen sich mit etwas Concealer gut abdecken. Wenngleich das aufhellende Peeling mit Seren als vergleichsweise risikoarm gilt, empfiehlt es sich nicht bei empfindlicher Haut oder sensiblen Augen. Zur Behandlung von Tränensäcken, Falten und Schwellungen eignet sich das Bleaching nicht. Kosten: ab 300 Euro.

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