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Blähbauch, was tun? Ursachen und Hilfe

Freundin-LogoFreundin 10.10.2017 Jana Schmidt

Es rumort und krampft, der Bauch wölbt sich und man steht kurz vor unangenehmen Blähungen - das kann einem den Tag ruinieren. Wir stellen mögliche Ursachen vor und sagen Ihnen, was gegen den Blähbauch hilft

Was tun gegen einen Blähbauch? © istockphoto Was tun gegen einen Blähbauch?

Die Ursachen

Jeder kennt das unangenehme Gefühl eines Blähbauchs. Doch was steckt eigentlich dahinter? Die Ursachen sind vielfältig, aber häufig sind blähende Speisen und Getränke Schuld daran. Generell entledigt sich der Darm rund 10 Mal am Tag überschüssiger Luft. Im Magen-Darm-Trakt bilden sich nämlich Gase, die entweichen müssen. Wenn man diese einbehält, fängt es an wehzutun und zu blähen. Es gibt jedoch auch den Fall, dass die Gase nicht entweichen können, was sich dann durch Glucksen und Rumoren im Bauch bemerkbar macht und zu einem harten Bauch sowie Krämpfen führt.

Oft können schwerverdauliche Lebensmittel der Grund für einen aufgeblähten und harten Bauch sein

  • frisches Gebäck wie Brot
  • Hülsenfrüchte
  • Kohlsorten
  • rohe Zwiebeln und Knoblauch (diese fördern zwar die Entstehung von Blähungen, sorgen aber dafür, dass die Luft entweichen kann)
  • Rohkost
  • kohlensäurehaltige Getränke
  • sehr fetthaltiges Essen wie Pommes Frites oder gebratenes Gemüse
  • Sahne
  • sehr süße Lebensmittel
  • Kaugummi

Doch nicht nur diese Lebensmittel können der Grund für einen Blähbauch sein. Psychischer Stress, Koffein, Unverträglichkeit von bestimmten Lebensmitteln wie gluten-, fructose oder laktosehaltigem Essen, eine gestörte Darmflora, Darmparasiten oder ein Reizdarm können ebenfalls für einen Blähbauch sorgen. Falls Sie oft an einem aufgeblähten Bauch leiden, können Sie zunächst ein Ernährungs-Tagebuch führen, um herauszufinden welche Lebensmittel Ihnen nicht bekommen, bevor Sie einen Arzt aufsuchen.

Wissen Sie schon, mit welchem Trick Sie über Nacht einen flachen Bauch bekommen?

Das hilft gegen den Blähbauch

Ingwer, Fenchel & Co.

Viel trinken ist gut für die Verdauung, denn es hilft, die Nahrung zu zersetzen. Mindestens zwei Liter Flüssigkeit sollten Sie täglich zu sich nehmen. Die besten Tricks, wie Sie möglichst viel Wasser trinken, gibt's hier. Am besten eignen sich stilles Wasser oder ungesüßter Tee. Besonders hilfreich sind Ingwer, Kamille, Pfefferminz, Kümmel, Anis und Fenchel. Experten empfehlen drei Tropfen Pfefferminzöl mit etwas Wasser einzunehmen. Pfefferminze wirkt krampflösend und unterstüzt die Verdauung von Fetten.

Kaffee, Alkohol, Cola und schwarzer Tee begünstigen einen Blähbauch.

Warmes Zitronenwasser

Warmes Zitronenwasser lindert Blähungen und beugt Verstopfungen vor. Ein bis zwei Gläser davon am Tag (eins davon am besten morgens auf nüchternen Magen) reichen aus. Das Wasser spaltet die Nahrung auf und hilft zudem, Giftstoffe aus dem Körper auszuschwemmen.

Kürbiskerne

Kürbiskerne enthalten Vitamin A, Kalium und Ballaststoffe und wirken dadurch verdauungsfördernd. Eine Handvoll Kerne am Tag reichen aus, um Blähungen vorzubeugen.

Massage

Bauchmassagen entkrampfen einen harten Bauch. Massieren Sie Ihren Bauch mit sanften Kreisbewegungen im Uhrzeigersinn, denn das entspricht den natürlichen Windungen des Darms. Das können Sie auch regelmäßig vorbeugend machen.

Wärme

Eine Wärmflasche entkrampft Ihren Bauch und lindert das Blähgefühl. Alternativ können Sie auch ein wohltuendes Kirschkern- oder Lavendelkissen in der Mikrowelle aufheizen und Ihren Bauch wärmen.

Iberogast

Dieses pflanzliche Arzneimittel aus neun Heilpflanzen bringt Ihren Magen-Darm-Trakt wieder ins Gleichgewicht.

Richtiges Essverhalten

Beim Schlucken gelangt Luft in den Magen. Hastiges Essen fördert das noch. Also versuchen Sie, sich Zeit zum Essen zu nehmen und kauen Sie langsam. Das hilft Ihrem Verdauungstrakt, das Essen leichter zu zersetzen.

Auch mehrere kleine Mahlzeiten anstatt wenige große können einem Blähbauch vorbeugen.

Bewegung

Der typische "Verdauungsspaziergang" hilft tatsächlich. Die Verdauung wird angeregt und Gase können schneller entweichen. Regelmäßige Bewegung und Sport helfen vorbeugend.

Magenfreundliche Lebensmittel

  • Kümmel- oder Fenchelsamen (können Sie Ihren Gerichten zugeben)
  • Anis
  • Basilikum, Petersilie und Dill
  • Joghurt
  • Zucchini, Tomate, frischer Fenchel, Karotten, Blattsalate
  • Bananen, Äpfel, Birnen
  • Kartoffeln
  • Rind, Geflügel, Wild und Kalb
  • Bierschinken, Geflügelwurst, Kochschinken
  • Seelachs und Pangasius

(Autor: Jana Schmidt)

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