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Die Mikrodermabrasion: Das professionelle Peeling für fast jede Haut

GQ-Logo GQ 23.10.2020 Ruth de Carné
Mikrodermabrasion_title © Getty Images Mikrodermabrasion_title

Die Mikrodermabrasion bietet viele Vorteile: Die Haut wird glatter und frischer. Eine regelmäßige Behandlung sorgt für einen klareren und reineren Teint. Sie unterstützt die Verfeinerung von Poren und Narben, mildert Fältchen und kann Pigmentflecken aufhellen. Außerdem ist die Mikrodermabrasion eine optimale Behandlung zur Vor- und Nachbereitung ästhetischer Eingriffe. (Mehr zum Thema Gesichtspflege lesen Sie hier)

Wie funktioniert die Mikrodermabrasion?

Ähnlich wie bei einer professionellen Zahnreinigung wird die Haut bei der Mikrodermabrasion mittels kleinster Mikrokristalle gesandstrahlt. Durch dieses Intensiv-Peeling werden die obersten Hautschichten von der Haut abgetragen. Die Intensität und die Abtragungstiefe werden dabei auf die Hautindikation des jeweiligen Kunden angepasst. (Lesen Sie hier, wie Sie Pickelmale richtig entfernen)

„Wir sprechen von einem kontrollierten ‘Schleifen’ der Haut“, sagt Christoph Wendt von dem Pflegestudio „Die Prachtburschen“. Die Hautschuppen und die Mikrokristalle werden durch ein Vakuum eingesogen. Durch dieses Verfahren werden in der Basalzellschicht verstärkt neue Hautzellen gebildet. Der Hautregenerationsprozess erfolgt von den inneren Zellen heraus, die dann nach außen transportiert werden.

Gesichtsbehandlung-Mikrodermabrasion.png © goldmarie design für PRACHTBURSCHEN, Münster Gesichtsbehandlung-Mikrodermabrasion.png

Wie häufig kann man eine Mikrodermabrasion machen lassen?

Die Mikrodermabrasion verbessert vor allem die Qualität der Gesichtshaut. „Dieser Effekt wird besonders dann sichtbar, wenn man eine Mikrodermabrasions-Kur macht“, sagt Hautpflege-Experte Christoph Wendt. Diese Kur wird viermal und jeweils einmal pro Woche gemacht. Das fünfte und sechste Mal nach jeweils zwei Wochen Pause. 

Der Effekt: frische, vitale und verfeinerte Haut. Langfristig beugt die Mikrodermabrasion auch der Hautalterung vor. (Sehr wohl ein Männer-Thema: Anti-Aging) Außerdem werden nachfolgende Pflegeprodukte besser von der Haut aufgenommen. Wer zuhause einer klaren Pflegeroutine folgt, kann die Ergebnisse der Mikrodermabrasion lange erhalten. (Lesen Sie hier, welche Fehler bei der Hautpflege zu vermeiden sind)


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Ist die Mikrodermabrasion für jeden Hauttyp geeignet?

„Die drei häufigsten Hautzustände sind die Haut mit Alterserscheinungen, unreine Haut und die Haut mit Rötungen“, sagt Christoph Wendt. 

1. Mikrodermabrasion für die Haut mit Alterserscheinungen 

Wenn diese robust ist und sonst keine Auffälligkeiten hat, kann eine Mikrodermabrasion problemlos gemacht werden. „Wenn ein Kunde eine Botox- oder Hyaluronsäure-Behandlung bekommen hat,  muss individuell abgesprochen werden, wann wieder eine Mikrodermabrasion gemacht werden kann“, sagt Christoph Wendt.

2. Mikrodermabrasion bei unreiner Haut

Die Mikrodermabrasion sollte nicht auf entzündlichen Pickeln durchgeführt werden, da dann die Gefahr einer Schmierinfektion besteht. (Auch interessant: Das hilft bei Hautunreinheiten) Während und sechs Wochen nach einer Tablettentherapie mit Vitamin-A-Säuren wie zum Beispiel Isotretinoin, darf keine Mikrodermabrasion durchgeführt werden. Nach einem intensiven Fruchtsäurepeeling sollte man bis zur Mikrodermabrasion mindestens eine Woche warten. 

3. Mikrodermabrasion bei geröteter Haut

Eine gerötete Haut kann verschiedene Ursachen haben. (Alles rund um das Thema gerötete Haut) „Bei einer Bindegewebsschwäche, der sogenannten Couperose, darf man nur bei einer Stadium 1 Couperose eine Mikrodermabrasion machen“, rät der Hautpflege-Experte. 

Mikrodermabrasion: Darauf sollten Sie noch achten

Direkt nach einer Laserbehandlung, bei frischen Narben oder während einer Chemotherapie muss erst eine längere Zeit vergehen, bis die Mikrodermabrasion gemacht werden darf. 

„Grundsätzlich sollte man nach einer Mikrodermabrasions-Behandlung in den nächsten zwei bis drei Tagen starkes Schwitzen und starke Sonnenstrahlen (Solarium!) vermeiden“, rät Christoph Wendt. Und: Ein hoher Sonnenschutz ist Pflicht! (Lesen Sie hier alles zum Thema Sonnenschutz) Außerdem sind die Tage nach der Behandlung heiße Duschen, Sauna, Dampfbäder, Chlor- und Meerwasser tabu. 

Mikrodermabrasion zu Hause

Im Internet gibt es viele Mikrodermabrasionsgeräte für die Anwendung Zuhause. „Auf Grund der vielen Dinge, die bei den einzelnen Hautzuständen beachtet werden müssen, sollte die professionelle Mikrodermabrasions-Behandlung im Kosmetikstudio erfolgen“, sagt Christoph Wendt. Wenn Sie Ihrer Haut Zuhause einen Frischekick verleihen wollen, benutzen Sie lieber ein hauttypgerechtes Peeling. (Wie Sie das richtige Peeling für Ihren Hauttyp finden, lesen Sie hier)

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