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Einschlafstörung: Darum sind deine Sorgen nachts größer als tagsüber

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Wir verraten, warum bei Einschlafstörungen deine Sorgen nachts wirklich größer sind als tagsüber. © Bereitgestellt von Bauer XCEL Media Deutschland KG Wir verraten, warum bei Einschlafstörungen deine Sorgen nachts wirklich größer sind als tagsüber.

Nachts ist alles schlimmer als tagsüber – eigentlich Blödsinn, aber wir verraten, warum bei Einschlafstörungen Sorgen nachts tatsächlich größer sind als tagsüber.

Kennst du das auch: Du wachst mitten in der Nacht auf, kannst einfach nicht wieder einschlafen, weil dich ein Problem so sehr belastet. Die ganze Nacht grübelst du und machst dir Sorgen, dein Bauch verkrampft sich und irgendwann schläfst du dann doch mehr schlecht als recht ein. Wenn du nach ein paar Stunden schlechtem Schlaf aufwachst und an das zermürbende Problem denkst, fragst du dich: „Warum hat mich das die ganze Nacht so gequält? Das ist doch halb so wild…“

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Darum wirken Probleme nachts unlösbar und sorgen für Einschlafprobleme

Einige schlafen gar nicht erst ein, andere wachen mitten in der Nacht auf und können einfach nicht wieder einschlafen. Der Grund dafür sind oft Sorgen, die tagsüber zwar auch nicht schön sind, aber nicht annähernd so belastend wirken wie nachts. Das klingt komisch, ist aber tatsächlich so. Aus einer Mücke wird ein Elefant und aus einem Konto mit einem kleinen Minus eine Privatinsolvenz. Schuld für diese vollkommen übertriebene Sorgen-Macherei sind Hormone: In der Zeitspanne um drei und vier Uhr morgens befindet sich der Körper in einem Leistungstief. Er befindet sich in einer Art Energiespar- und Ruhemodus, der unter anderem durch das Hormon Melatonin hervorgerufen wird. An sich macht das Sinn, schließlich soll sich der Körper jetzt entspannen und regenerieren. Bleibt der Schlaf jedoch aus, kann der erhöhte Melatoninspiegel eine depressionsartige Stimmung auslösen.

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Was kann ich gegen gigantische nächtliche Sorgen tun?

So einfach die Erklärung mit dem Depri-Macher Melatonin auch klingt: Sie ist nicht abschließend wissenschaftlich belegt. Die menschlichen Schlafmechanismen und das Zusammenspiel von Hormonen im Körper sind dann doch ähnlich kompliziert, wie aus einer Mücke tatsähclich einen Elefanten zu machen, deswegen ist auch die Lösung des Problems keine Frage einer bestimmten Medizin… Dennoch kann man etwas tun, wenn man nachts aufwacht und wegen plötzlichen Problembergen nicht einschlafen kann: „Ablenkung“ lautet hier das Zauberwort. Was dabei am besten funktioniert, muss jeder für sich herausfinden. Hörbücher sind beispielsweise ein beliebter Freund und Helfer, aber auch das berühmt berüchtigte Schäfchenzählen sorgt dafür, die Gedanken in sorgenfreie Bahnen zu lenken. Manchen Menschen hilft es bei Einschlafproblemen auch, kurz aufzustehen und die Hände oder Beine ein paar Minuten zu beschäftigen – Wäsche zusammenlegen oder ein kurzer Spaziergang durchs Haus sind hier die Favoriten.

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In welchem Fall du dir tatsächlich Sorgen machen solltest

Wirklich problematisch werden diese nächtlichen Sorgeneskapaden erst, wenn sie sehr oft auftreten oder das Wohlbefinden am Tag nachhaltig stören. In diesem Fall sollte ein Arzt aufgesucht werden, der sich mit Schlafstörungen befasst.

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