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EU-Gesundheitskommissarin: Hinweise auf Corona-Impstoff für Ende 2020

FIT FOR FUN-Logo FIT FOR FUN 09.08.2020 Deutsche Presse-Agentur (dpa)
Eine Versuchsperson erhält im «Kaiser Permanente Washington Health Research Institute» in Seattle eine Spritze mit einem potenziellen Impfstoff der US-Biotech-Firma Moderna. © Ted S. Warren/AP/dpa Eine Versuchsperson erhält im «Kaiser Permanente Washington Health Research Institute» in Seattle eine Spritze mit einem potenziellen Impfstoff der US-Biotech-Firma Moderna. Nach Einschätzung von EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides könnte ein erster Impfstoff gegen Covid-19 bereits zum Jahresende zur Verfügung stehen.

"Auch wenn Vorhersagen zum jetzigen Zeitpunkt noch riskant sind, haben wir doch gute Hinweise, dass der erste Impfstoff gegen Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres verfügbar sein wird", sagte Kyriakides dem "Handelsblatt" (Online/Sonntag).

Der Impfstoff könne zwar nicht auf Anhieb alle Probleme lösen, sagte die EU-Kommissarin. Aber er werde es "schrittweise erlauben, zur Normalität zurückzukehren", wenn eine "kritische Masse von Bürgern insbesondere in den Risikogruppen" geimpft worden sei.

 

Impfstoff-Entwicklung könnte scheitern

Unter Wissenschaftlern ist unklar, wann ein Impfstoff zur Verfügung stehen könnte. Theoretisch könnte eine Entwicklung auch noch Jahre dauern oder sogar ganz scheitern.

Laut der Gesundheitskommissarin gebe es eine steigende Zahl kleinerer und größerer Corona-Ausbrüche in mehreren Mitgliedstaaten. Kyriakides appellierte an die EU-Staaten, die Infektionsherde "zügig lokal einzugrenzen mit Tests, Kontaktverfolgung und der sofortigen Isolation" der Betroffenen.

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