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Forschungsdurchbruch: Wissenschaftler können nun leichter dein Brustkrebs-Risiko bestimmen

BUNTE.de-Logo BUNTE.de 13.01.2020 BUNTE.de Redaktion
Wissenschaftlern gelingt Forschungsdurchbruch bei Brustkrebs. © interstid / iStock Wissenschaftlern gelingt Forschungsdurchbruch bei Brustkrebs.

Es klingt nach einem Forschungsdurchbruch, der Wissenschaftlern von der Universität Cambridge jetzt gelungen ist, wie das Online-Magazin "dailymail.co.uk" berichtet. Bei einer Studie mit 200.000 Patienten wurden 352 genetische Mutationen ermittelt, die beeinflussen können, ob eine Person anfällig für Brustkrebs ist oder nicht. Die Experten gehen davon aus, dass diese Mutation bis zu 191 Gene verändern kann, die wiederum das Brustkrebs-Risiko erhöhen. Bislang ist man lediglich von 40 Genen ausgegangen. Die Ergebnisse, die in der Fachzeitschrift "Nature Genetics" veröffentlicht worden sind, könnten die Forschung revolutionieren und dazu beitragen festzustellen, welche Frauen anfälliger für Brustkrebs sind, sodass sie genauer überwacht werden können.

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Brustkrebs: So beeinflussen die Gene das Krankheitsrisiko

Die DNA ist wie die Blaupause für den menschlichen Körper. Sie trägt genetische Informationen in sich und verfügt über alle Anweisungen, die ein lebender Organismus benötigt, um zu wachsen, sich zu vermehren und zu funktionieren. Der Mensch besitzt zwischen 20.000 und 25.000 Gene, von denen 99,9 Prozent bei jeder Person identisch sind. Lediglich die verbleibenden 0,1 Prozent der genetischen Varianten machen Menschen einzigartig. Sie bestimmen Haarfarbe, Hautfarbe und sogar, wie sich die Form des Gesichts verändert. Diese Veränderungen können jedoch auch negative Auswirkungen haben, zum Beispiel eine im Laufe des Lebens steigende Anfälligkeit für Krankheiten.

Die meisten Krankheiten, einschließlich Brustkrebs, sind komplex und werden nicht durch eine einzige genetische Variante oder ein einzelnes Gen verursacht. Stattdessen wirkt hier eine Kombination mehrerer Gene zusammen, die das Krankheitsrisiko erhöhen. In der jüngsten Studie verglichen die Forscher die DNA von 110.000 Brustkrebspatientinnen mit der von 90.000 gesunden Menschen. Sie identifizierten 352 Varianten, die das Risiko erhöhen können, was bis zu 191 Gene betrifft.

Jede dritte Frau neigt dazu, durch Hormone verursachten Brustkrebs zu entwickeln. Dies geschieht, wenn beispielsweise Krebszellen als Reaktion auf das Hormon Östrogen anfangen zu wachsen. Fünfzehn Prozent dieses hormonell getriebenen Krankheitstypus führen zu einem Brustkrebs, der nur schwer zu behandeln ist.

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Welche Folgen haben die neuen Forschungsergebnisse?

Aber es gibt Hoffnung, wie Studienleiterin Dr. Alison Dunning in einer Mitteilung bekannt gab: "Mit dieser unglaublichen Menge neu entdeckter Brustkrebsgene erhalten wir viel mehr Gene, an denen wir arbeiten können und von denen die meisten noch gar nicht untersucht wurden. Es wird uns helfen, ein detaillierteres Bild darüber zu erstellen, wie Brustkrebs entsteht und sich entwickelt." Während jede einzelne genetische Variante das Brustkrebs-Risiko nur geringfügig erhöht, können Forscher die Gentests mit einer Bündelung genauer abstimmen und den Frauen ein klareres Bild ihres genetischen Risikos vermitteln. Auf diese Weise können Ärzte Empfehlungen für die beste Strategie zur Verringerung des Brustkrebs-Risikos bzw. zur Verhinderung des Ausbruchs der Krankheit geben.

"Wir wissen aus früheren Studien, dass Varianten unserer DNA zum Brustkrebs-Risiko beitragen, aber nur selten konnten Wissenschaftler genau identifizieren, welche Gene betroffen sind", so Dr. Laura Fachal vom Wellcome Trust Sanger Institute in Cambridge gegenüber "dailmail.co.uk". "Wir brauchen diese Informationen, um bessere Hinweise darauf zu erhalten, was die Krankheit antreibt und wie wir sie behandeln oder sogar verhindern können."

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