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Gelenkschmerzen: Rheuma: So erkennst und behandelst du die Krankheit

BUNTE.de-Logo BUNTE.de 12.10.2017 BUNTE.de

Bei schmerzenden Gelenken kommt sicher jeder auf die Idee, dass es sich um Rheuma handeln könnte. Doch die Krankheit zeigt sich auch mit ganz anderen Symptomen, was die Diagnose oft schwierig und vor allem langwierig macht.

Ein Schulkind, das am liebsten nichts essen, dafür aber literweise trinken möchte, ein Jugendlicher mit unklaren Schmerzen, die auf das Wachstum geschoben werden, Probleme mit dem Magen oder Darm: Rheuma zeigt sich auf unterschiedlichste Weise. Zwar sind überdurchschnittlich oft Menschen in der zweiten Lebenshälfte von Rheuma betroffen –  Frauen häufiger als Männer und davon wiederum Raucherinnen besonders stark – aber eben nicht nur.

Es kann jeden treffen

Die Krankheit kann schon in jungen Jahren ausbrechen, selbst im Kindesalter oder bei Teenagern. Es geschieht ohne eigenes Zutun, als eine Form von Immunversagen des Körpers. Dieses entzündliche Rheuma ist die häufigste Form der Krankheit, die in etwa 100 unterschiedlichen Formen auftreten kann.

Neben Entzündungen von Knochen, Muskeln, Sehnen, Organen und Weichteilen können im fortschreitenden Alter auch Abnutzungserscheinungen zu Rheuma führen. Dabei handelt es sich dann beispielsweise um Arthrose.

Besonders schwer zu erkennen sind innere Entzündungsherde in Organen wie Darm oder Magen. Eine Folge von solchem stoffwechselbedingten Rheuma kann Gicht sein. Bei länger anhaltenden Schmerzen mit unklarem Anlass bringen häufig erst Blutuntersuchungen des Rheumafaktors und weitere Antikörpertests Gewissheit.  

Links und rechts gleichermaßen betroffen

Typische äußere Anzeichen für Rheuma sind Appetitlosigkeit, Müdigkeit und leichtes Fieber. Überhitzte, gerötete und geschwollene Gelenke, die besonders in den Morgenstunden steif sind, treten häufig erst im späteren Verlauf der Krankheit auf. Am Anfang sind zunächst meist nur symmetrische Schmerzen ein Indiz für Rheuma, die gleichermaßen die linke und rechte Körperhälfte betreffen. Oft beginnt das Ziehen und Stechen in beiden Füßen an den Zehen oder in beiden Händen. Die Schmerzen machen sich vor allem nachts bemerkbar und dauern länger als drei Wochen an.

Behandlung bei Rheuma

Die starken Schmerzen bei Rheuma müssen fast immer mit entzündungshemmenden und schmerzstillenden Medikamenten behandelt werden. Viele Patienten bekommen zusätzlich Krankengymnastik oder Ergotherapie verschrieben, damit ihre Bewegungsfähigkeit möglichst gut und lange erhalten bleibt. Bei akuten Krankheitsschüben sind zudem Kältebehandlungen hilfreich.

Rauchen gilt als extrem schädlich bei Rheuma und sollte gänzlich unterlassen werden. Außerdem unterstützt eine gesunde und ausgewogene Ernährung, dass die körpereigenen Entzündungsstoffe nicht zusätzlich angeregt werden. Ein Fleisch und Wurst sollte man dabei weitgehend verzichten.  

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