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Heilung in Sicht: Ist DAS der wahre Grund, warum so viele Frauen am PCO-Syndrom leiden?

BUNTE.de-Logo BUNTE.de 18.02.2020 BUNTE.de Redaktion
PCO Syndrom © iStock/AntonioGuillem PCO Syndrom

Das polyzystische Ovar-Syndrom, kurz PCOS, ist eine Stoffwechselstörung, unter der Frauen auf der ganzen Welt leiden. Forscher gehen davon aus, dass der Anteil der Betroffenen bei zehn bis 18 Prozent liegt.

Der Körper von an PCOS erkrankten Frauen produziert einen unverhältnismäßig hohen Anteil des männlichen Sexualhormons Testosteron, was eine ganze Reihe böser Folgen nach sich zieht. Zu den häufigsten Symptomen gehören eine unregelmäßige Periode, Akne, Übergewicht, Haarverlust im Kopfbereich und verstärkte Behaarung am restlichen Körper. Vor allem macht den Betroffenen aber zu schaffen, dass sie nur schwer Kinder bekommen können. Unfruchtbarkeit und Fehlgeburten sind eine ebenso tragische wie weit verbreitete Folge von PCOS.



Diagnose und Behandlung schwierig

Eine einfache Diagnose für das PCO-Syndrom gibt es bislang nicht. Ärzte können lediglich anhand der Symptome und mithilfe verschiedener Untersuchungen wie Bluttests und Ultraschall Rückschlüsse auf eine mögliche Erkrankung ziehen.

Als ebenso kompliziert gestaltet sich die Behandlung des Syndroms. Denn ein Heilmittel gibt es bislang nicht. Lediglich einige der Folgen lassen sich durch Maßnahmen wie Diätpläne, Bewegungsprogramme und Hormonpräparate in den Griff kriegen. Doch all das wird sich vielleicht schon bald ändern.

Neue Studie macht Hoffnung

Wie das US-amerikanische Nachrichtenportal "Elite Daily" berichtet, ist ein Forscherteam der möglichen Ursache für PCOS ebenso heiß auf der Spur, wie einer möglichen Heilmethode. Die Studie beschreibt, wie die Forscher vorgegangen sind: Einer Gruppe schwangerer Frauen wurden Blutproben entnommen. Dabei zeigte sich, dass bei denjenigen, die an PCOS litten, der Wert des sogenannten Anti-Müller-Hormons (AMH) deutlich erhöht war. Das ließ die Wissenschaftler aufhorchen, denn AMH ist eigentlich verantwortlich für die sexuelle Differenzierung des Embryos und hat in diesen Mengen im weiblichen Körper nichts verloren.

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Warum die von PCOS betroffenen Frauen nun um bis zu 30 Prozent mehr AMH besaßen als gesunde Schwangere, erklärt die Studie nicht. Allerdings gelang es den Forschern, einen direkten Zusammenhang zwischen diesem Hormon und dem PCO-Syndrom zu belegen. Hierzu injizierten sie Mäusen große Mengen an AMH. Dabei zeigte sich, dass dieses Hormon bestimmte Neuronen im Gehirn der Nagetiere stimulierte. Dies wiederum führte zu einer verstärkten Ausschüttung eines weiteren Hormons, dem sogenannten Luteinisierenden Hormon (LS). LS ist eigentlich für die Regulierung des Eisprungs verantwortlich. Allerdings wurde es in solchen Mengen produziert, dass der Mäusekörper ganz anders reagierte, als erwartet. Der Eisprung blieb aus, stattdessen wurde in rauen Mengen Testosteron ausgeschüttet. In der Folge zeigten die Tiere die typischen PCOS-Symptome, inklusive einer deutlich eingeschränkten Fruchtbarkeit.

Diese Erkenntnis gab den Wissenschaftlern nun das passende Werkzeug in die Hand, um PCOS zu heilen. Sie verabreichten den Mäusen ein Medikament namens "Cetroelix", dass tatsächlich alle Symptome des PCO-Syndroms eliminierte. Im weiteren Verlauf des Jahres soll das Präparat an Menschen getestet werden. Vielleicht gibt es so schon bald eine zuverlässige Heilung für PCOS.

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