Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Neue Studie: Ärzte lindern Beschwerden – nur mit Worten

FIT FOR FUN-Logo FIT FOR FUN 11.09.2018 Olivia Samnick
Arzt © iStockphoto Arzt

Gut zureden kann Wunder wirken: Laut einer aktuellen Studie können Ärzte die Beschwerden ihrer Patienten lindern, indem sie nur mit ihnen sprachen.

Ein guter Draht zum Arzt ist nicht nur eine Wohltat für verunsicherte Patienten, die Rat suchen. Der Zuspruch eines Artes kann auch tatsächlich dabei helfen, dass sich die Befindlichkeit eines Kranken schneller verbessert.

Das stellten Forscher der Stanford University jetzt in einem Experiment fest.

Das Experiment mit Juckreiz-Patienten

Für die Untersuchung rekrutierten die Forscher 41 Probanden, denen Histamin gespritzt wurde. An den betroffenden Stellen bildete sich ein Juckreiz, den die Probanden in seiner Intenzität bewerten sollen, bevor sich ein Arzt die Hautreizungen ansah.

Drei Minuten nach der Histamin-Spritze bewerteten alle Patienten den Juckreiz auf einer Skala von 0 (gar nicht) bis 100 (extrem) gleich intensiv. Der Umgang mit dem Arzt bestimmte dann, wie schnell er wieder abklang.

So wirkungsvoll sind 'heilsame Worte'

Während eine Teilnehmergruppe nämlich kommentarlos untersucht wurde, erhielt die anderen Zuspruch, dass der Juckreiz nun bald abklingen würde. 

Und tatsächlich: Letztere verspürten ab dem Zeitpunkt des Arztbesuchs ein schwächeres Jucken als die Vergleichsgruppe und insgesamt ein schnelleres Abklingen des unangenehmen Hautgefühls.

Die Studienautoren gehen nun davon aus, dass die Besserungszusicherung eines Arztes klinischen Nutzen hat, da sie Symptome lindern können. 

"Die Ergebnisse liefern empirische Unterstützung dafür, dass die Besserungszusicherung vom Arzt als alleinige Maßnahme klinisch nützlich ist", halten die Autoren der Studie um Wissenschaftlerin Kari Leibowitz fest.

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von FIT FOR FUN

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon