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Neue Studie: Darmflora ist schuld an vielen Allergien

FIT FOR FUN-Logo FIT FOR FUN 25.04.2019 Cover Media
© iStockphoto

Lebensmittelunverträglichkeiten, Heuschnupfen und andere Allergien werden laut aktueller Studien immer häufiger in Deutschland. Neue Forschungsergebnisse legen nahe: Die Darmflora könnte ein entscheidender Faktor sein.

Allergien und Unverträglichkeiten können den Alltag von Betroffenen erschweren und zu vielen körperlichen Leiden führen.

Doch nun gibt es Hoffnung für alle, die mit den Beschwerden zu kämpfen haben.

Neue Erkenntnisse zur Ursache der Überempfindlichkeiten könnten bei der Therapieform einen entscheidenden Ansatz liefern.

Forscher sind sich inzwischen sicher, der Darm muss genauer unter die Lupe genommen werden.

Neue Studien zur Darmflora

"Der Zusammenhang zwischen Lebensmittelallergien und dem Darmmikrobiom wird erst seit wenigen Jahren intensiver erforscht", erklärt der Allergieinformationsdienst des Helmholtz-Zentrums in München.

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Doch die neuesten Studien zu dem Thema kamen bereits zu dem Ergebnis, dass es einen wichtigen Zusammenhang zwischen Unverträglichkeiten und dem Darm gibt.

Risikofaktor ballaststoffarme Ernährung

Die deutschen Forscher Professor Dr. Thilo Jakob von der Justus-Liebig-Universität in Gießen und die Medizinerin Dr. Elke Oberhofer zogen nun Schlussfolgerungen aus ihren Ergebnissen.

"Als Ursache für die deutliche Zunahme allergischer Erkrankungen in den letzten Jahrzehnten spielen möglicherweise Veränderungen im intestinalen Mikrobiom eine entscheidende Rolle", heißt es in dem Artikel. Umso geringer die mikrobielle Vielfalt im Darm sei, umso wahrscheinlicher sei es auch, an einer Allergie zu erkranken.

Eine ballaststoffarme Ernährungsweise, wie sie in Deutschland immer häufiger ist, begünstige diesen Risikofaktor.

Ballaststoffreiche Lebensmittel sollten also vermehrt auf dem Speiseplan stehen. Doch was tun, wenn der Darm bereits geschädigt ist?

Kurzkettige Fettsäuren und Pflanzenfasern

Ein Forscherteam des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIFE) in Potsdam-Rehbrücke untersuchte die Gabe von kurzkettigen Fettsäuren und den Verzehr von Pflanzenfasern auf die geschädigte Darmflora.

In den nächsten Jahren gilt es, Folgestudien durchzuführen. Das aktuelle Ergebnis ist jedoch vielversprechend und gibt Hoffnung auf zukünftige Therapieformen für Allergien und Unverträglichkeiten.

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