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Schnell-Check: Allergie oder Erkältung – diese 6 Merkmale verraten es

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 25.03.2019 Sieglinde Neumann
Quält mich Heuschnupfen oder eine Erkältung? Wenn die Pollen fliegen, kann beides möglich sein. (Symbolbild) © dpa Quält mich Heuschnupfen oder eine Erkältung? Wenn die Pollen fliegen, kann beides möglich sein. (Symbolbild)

Endlich Frühling, endlich grünt und blüht es. Mit den ersten wirklich warmen sonnigen Tagen ist die Natur regelrecht explodiert – damit auch der Pollenflug. Auch die Birken fangen schon an. Gleichzeitig verleitet die Sonne, sich luftiger anzuziehen. Das kann eine böse Falle sein bei diesem Wetter.

Folge: Kratzen im Hals, Husten und die Nase läuft. Aber was ist der Grund? Allergie oder doch „nur“ eine normale Erkältung?

So kämpft das Immunsystem

Halten die Beschwerden länger an und helfen normale Erkältungsmittel nicht, kann es sich tatsächlich schon um eine Pollen-Allergie handeln, meint der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB).

Bei beiden ähnlich sind wässeriger Schnupfen, Niesreiz und das Krankheitsgefühl. Sowohl bei einer heftigeren Erkältung als auch bei einer Allergie kann man sich müde und abgeschlagen fühlen - schließlich hat das Immunsystem bei beiden zu kämpfen.

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Aber es gibt Dinge, die bei beiden deutlich anders sind. Sechs Punkte listet der Selbsthilfeverband mit Sitz in Mönchengladbach aus wetterbedingtem Anlass auf.

Der Beginn: Langsam, mit Kopfschmerzen? Also morgens ist man irgendwie schlapp, tagsüber geht es so einigermaßen und am Abend ist dann die Nase zu? Am nächsten Morgen wacht man mit Kopfschmerzen auf und hustet? Das spricht für die klassische Erkältung!


Von einer Minute auf die andere geht es los? Heftige Niesattacken – deutlich mehr als dreimal hintereinander, Augen jucken? Dann ist der Auslöser vermutlich eher eine Allergie.

Die Dauer: Die Frage lautet: Drei oder 30 Tage? Der Erkältungsschnupfen klingt nach ein paar Tagen wieder ab, nach dem bekannten Spruch “Drei Tage kommt er, drei Tage bleibt er, drei Tage geht er.“ Die Allergie hält deutlich länger an. Oft mehrere Wochen lang, je nachdem, auf welche Auslöser wir reagieren.

Das Wetter: Dem Schnupfen ist das Wetter egal, Viren kursieren bei jedem Wetter. Die Allergie hingegen mag keinen Regen. Sie zeigt sich, wenn die Sonne scheint, wenn wir draußen aktiv sind, und nach Regen, besonders nach Gewittern, wo prasselnde Tropfen die Pollen zerschmettern und sie durch starken Wind verteilen.

Das Sekret: Dickflüssiges, gelb grünes Sekret ist ein Hinweis auf Erkältung – klares, flüssiges Sekret deutet auf eine Allergie. Zwar beginnt ein Schnupfen ebenfalls häufig mit wässrigem Sekret und erst nach einer zusätzlichen bakteriellen Infektion wechselt der Schleim zu gelb-grün – immer glasklar bleibt er bei einer Allergie.

Die Begleiter: Fieber? Ein Zeichen, das auf Erkältungsschnupfen deutet.

Juckreiz? Begleitet meist die Allergie, sowohl in der Nase als auch in den Augen.

Halsschmerzen? Kommen zum Schnupfen dazu.

Gaumenjucken? Betrifft oft den Allergiker.

Augenbindehautentzündung? Klarer Hinweis auf eine allergische Reaktion!

Die Familie: Haben andere Mitglieder ihrer Familie auch Last mit Allergien? Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass es auch Sie im Laufe ihres Lebens erwischen könnte, deutlich erhöht. Es gibt eine familiäre Häufung. Die Neigung zu allergischen Erkrankungen hat eine erbliche Komponente. Bei Allergie-Verdacht sollte man durch einen Test beim Allergologen für Klarheit sorgen. Unbehandelt kann die Entzündung eine Etage tiefer von der Nase in die Lunge rutschen - und sich hier zu einem viel schlimmeren Asthma entwickeln.

Schnelle Hilfe bei Heuschnupfen

Akute Symptome der allergischen Reaktion auf saisonalen Pollenflug lassen sich lokal lindern mit anti-allergischen Augentropfen und Nasensprays. Außerdem sollte man sich abends die Haare waschen. In der Stadt frühmorgens, auf dem Land abends lüften. Hotline des Deutschen Allergie- und Asthmabundes: Tel. 0 21 66/ 64 788 - 88 Infopaket mit Pollenflugkalender gibt's über DAAB (E-Mail: info@daab.de).

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