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Skincare Microdosing: Warum weniger Pflege mehr ist

Freundin-Logo Freundin 24.09.2021 Elisabeth Hübner

Beim Beauty-Trend Microdosing stehen geringe Wirkstoffkonzentrationen bei der Hautpflege im Fokus. Warum das trotzdem effektiv ist, lesen Sie hier

Skincare Microdosing ist ein minimalistischer Hautpflegeansatz ISTOCKPHOTO © ISTOCKPHOTO Skincare Microdosing ist ein minimalistischer Hautpflegeansatz ISTOCKPHOTO

Bestimmt kennen Sie das: Kaum treten Hautprobleme auf (z.B. Rötungen, Pickel oder Unterlagerungen) werden die schweren Geschütze aufgefahren und es wird gepeelt und gecremt, was das Zeug hält. Doch die volle Ladung Wirkstoffe ist nicht immer die beste Lösung, manchmal irritiert es die Haut sogar nur noch mehr. Das Zauberwort einer minimalistischeren und dennoch effektiven Hautpflege heißt Microdosing, also Mikrodosierung.

Was bedeutet Microdosing?

Unter Microdosing versteht man eigentlich die Einnahme von Arzneistoffen oder halluzinogenen Drogen in extrem kleinen Dosierungen, sodass die Wirkung kaum wahrnehmbar ist. Die Ziele der AnwenderInnen sind dabei ganz verschieden: Die einen erhoffen sich, konzentrierter, leistungsfähiger oder kreativer zu sein, andere wiederum berichten von Verbesserungen beim Durchschlafen und geminderten Angststörungen.


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Wie lässt sich Microdosing auf die Hautpflege übertragen?

Im Bereich Skincare steht Microdosing für die Verwendung geringer Wirkstoffkonzentrationen anstatt des höchstmöglichen Prozentsatzes. Dadurch kann man die Vorteile der Wirkstoffe genießen, ohne Reizungen zu riskieren. Beispiel: Statt eines Serums mit 3 Prozent Retinol, das nur zwei Mal pro Woche aufgetragen werden soll, wählt man ein Produkt mit nur 0,1 bis 0,3 Prozent Retinol, das täglich verwendet werden kann, weil es viel verträglicher ist. So erzielt man langsam, aber sicher die gewünschten Ergebnisse.

 

Diese Wirkstoffe eignen sich besonders gut fürs Microdosing

Die Mikrodosierung empfehle sich laut DermatologInnen vor allem bei Vitamin C und peelenden Säuren wie Retinol, Glykol-, Azelain-, Salicyl- und Milchsäure sowie Alpha-Hydroxylsäure (kurz: AHA). Die Hautexpertin Mona Gohara erklärt: "Vor allem Retinol und AHAs bieten beispiellose Ergebnisse, wenn es um die Verbesserung von feinen Linien, Hyperpigmentierung und der allgemeinen Hautbeschaffenheit geht. Doch viele Menschen vertragen die vielen hochdosierten Produkte nicht, weshalb Microdosing eine praktische Lösung ohne Nachteile bietet."

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