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So gefährlich ist das Einschlafen mit eingeschaltetem Ventilator

FIT FOR FUN-Logo FIT FOR FUN 11.07.2019 Cover Media
© iStockphoto Ein Ventilator im Schlafzimmer ist nicht für jeden eine geeignete Methode, um sich an heißen Nächten Abkühlung zu verschaffen. Für viele kann es sogar gefährlich werden.

Der Sommer ist in vollem Gange und über einen Mangel an heißen Tagen konnten sich die Deutschen bisher nicht beschweren – mal abgesehen von der kleinen Abkühlung in Norddeutschland in den letzten Tagen.

Steigt das Thermometer in die Höhe und erreicht die magische 30 Grad, leiden viele unter Schlafproblemen und da liegt der Griff zum Ventilator nahe. Doch laut des Berichts von 'The Sleep Advisor' könnte genau diese wohltuende Abkühlung gesundheitliche Probleme zur Folge haben. 

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Aufwirbeln von Staub und Pollen

Ein Ventilator kann zwar im Zimmer für kühlere Luft sorgen, dabei aber auch Pollen und Staub aufwirbeln. Für Menschen, die Allergien haben und unter Asthma und Heuschnupfen leiden, ist das also keine gute Lösung. 

Weitere Gründe, die gegen die Verwendung eines Ventilators während des Schlafens sprechen, sind das Austrocknen der Haut und der Nasenschleimhäute.

Sind letztere zu trocken, kann der Körper überflüssigen Schleim produzieren und dafür sorgen, dass wir uns krank fühlen und eine verstopfte Nase haben.

Muskelkrämpfe durch Ventilatoren 

Doch damit nicht genug. Der Experte weisen ebenfalls daraufhin, dass die Verwendung von Ventilatoren für Muskelkrämpfe sorgen können: "Menschen, die im Luftzug schlafen, könnten mit steifen oder schmerzenden Muskeln aufwachen. Die konzentrierte, kalte Luft kann zu verspannten Muskeln und Krämpfen führen." 

Das Problem betrifft insbesondere Menschen, die mit dem Ventilator in der Nähe des Gesichts und Nackens schlafen. "Wacht man morgens mit einem steifen Nacken auf, liegt das möglicherweise an dem konstanten Luftzug", heißt es weiter. 

 

Alternativen zum Ventilator

Anstatt in heißen Sommernächten auf einen Ventilator zu setzen, sollte man lieber auf Alternativen zurückgreifen. Nasse Bettlaken aufhängen ist eine Möglichkeit, für etwas Frische im Zimmer zu sorgen. Auch ein feuchter Waschlappen auf den Waden kann Abhilfe schaffen. 

Für all diejenigen, die nicht unter Allergien und Asthma leiden, kann ein Ventilator trotz allem die richtige Wahl sein.

Man sollte dennoch darauf achten, dass dieser nicht zu dicht am Bett positioniert ist und die kalte Luft nicht direkt ins Gesicht oder auf den Rest des Körpers geblasen wird. 

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