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Studie: Menschen aus diesem Jahrgang erkranken eher an der Grippe

Freundin-LogoFreundin 16.09.2020 freundin Redaktion

Aus virologischer Sicht ist die Grippe-Saison die tödlichste Zeit des Jahres. Eine neue Studie zeigt nun, dass eine bestimmte Altersgruppe besonders anfällig ist

Grippe Altersgruppe istock © istock Grippe Altersgruppe istock

Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen – die Grippewelle füllt jeden Winter zuverlässig die Wartezimmer beim Arzt. Zur Risikogruppe zählen vor allem ältere, sehr junge oder immungeschwächte Personen. Eine kürzlich durchgeführte Studie zeigte allerdings, dass auch Menschen, die in einem bestimmten Jahrzehnt geboren wurden, zu den Risikopatienten zählen.

Erhöhte Grippe-Gefahr für Menschen in diesem Alter

Für die Studie wurden Blutproben von 140 Kindern von 1-17 Jahren und 212 Erwachsenen von 18 bis 90 Jahren ausgewertet. Die Ergebnisse zeigten, dass Personen, die vor 40 bis 50 Jahren geboren wurden, zwar Antikörper gegen die Wintergrippe in sich tragen, diese aber den Krankheitsausbruch nicht vollständig verhindern können. Folglich besteht ein erhöhtes Risiko, eine Grippe mit schwerwiegendem Verlauf zu entwickeln, für alle, die in den späten 1960er bis 1970er Jahren geboren sind. 

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Kinder haben besonders viele Antikörper

Die Studie zeigte außerdem, dass Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren besonders viele Antikörper gegen das Grippevirus in sich tragen. Die Forscher folgerten daraus, dass der Virus-Kontakt in früher Kindheit für einen lebenslangen Schutz entscheidend ist. Doch warum ist gerade die sehr junge Altersgruppe besser geschützt? Weil das Virus im Laufe der Jahre seine Strukturen verändert und jüngere Personen so besser angepasst sind. Aus diesem Grund entsteht für bestimmte Altersgruppen eine höhere Infektanfälligkeit. Dies zeigte sich bereits in den Jahren 2017-2018. In dieser Zeit waren von der Grippesaison ungewöhnlich viele mittel-alte Patienten betroffen. Unabhängig von diesen Erkenntnissen steht allerdings fest, dass für Personen ab 65 Jahren das Grippevirus besonders gefährlich werden kann. In den Wintermonaten ist daher für Betroffene erhöhte Vorsicht geboten.

Autorin: Antonia Wurm


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