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Studie zeigt: Menschen mit einer positiven Einstellung essen gesünder

FIT FOR FUN-Logo FIT FOR FUN 18.03.2019 Cornelia Bertram
© iStockphoto

Wenn du mit deinem Verhalten etwas Positives bewirken willst, gehst du motivierter und zielstrebiger an die Sache heran. Wie eine aktuelle Studie zeigt, kann dies durchaus förderlich für deine gesunde Ernährung sein.

Du greifst immer wieder zu Süßigkeiten und ungesunden Snacks, eine gesunde Ernährung durchzuziehen fällt dir schwer? Vielleicht solltest du etwas an deiner Motivation ändern. 

Eine neue Studie, welche in der Zeitschrift 'Appetite' veröffentlicht wurden, zeigt nun nämlich auf, dass Menschen mit einer positiven Einstellung eher zu gesunden Lebensmitteln greifen.

Zu diesem Ergebnis kam das Forscherteam um Professor Kishore Pillai, nachdem es 1125 taiwanische Probanden nach ihrer Motivation hinsichtlich ihrer Ernährung und ihrem Wissen über eine gesunden Lebensweise befragt hatte. 

Zwei verschiedene Motivationsansätze

Dabei wurde deutlich, dass es bei der persönlichen Einstellung grundsätzlich zwei unterschiedliche Motivationsansätze gibt – förderndes und präventives Verhalten. 

Personen mit einem fördernden Verhalten wollen dadurch positive Ergebnisse erzielen, beispielsweise indem sie eine gesunde Verhaltensweisen einhalten. 

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Die Menschen, die hingegen ein präventives Verhalten an den Tag legen, möchten durch dieses negative Folgen verhindern, beispielsweise durch die Vermeidung von ungesunden Angewohnheiten.

Förderndes Verhalten gut für Ernährung

Die Ergebnisse der Studie zeigen jedoch deutlich, dass sich nur die fördernden Verhaltensmuster positiv auf das Essverhalten auswirken.

Dies führt nämlich dazu, dass sich der Verbraucher länger und intensiver über eine gesunde Ernährung informiert und diese gegebenfalls nach Ratschlägen von Ärzten, Familienmitgliedern oder Freunden umstellt. 

Ein präventives Verhalten hingegen, welches übrigens häufiger bei Personen mit einem geringeren Einkommen vorkommt, hatte keinen Einfluss auf die Ernährung. 

Einstellung wichtig für die Gesundheit

Angesichts der zunehmenden Fettleibigkeit können diese Erkenntnisse äußerst wichtig seien. Denn starkes Übergewicht und die damit verbundenen Krankheiten können durch persönliche Entscheidungen verhindert werden. 

"Die Entscheidungen des Verbrauchers in Bezug auf Essverhalten und Ernährung kann zu Konsequenzen wie Übergewicht und anderen chronischen Krankheiten führen, die mit einer richtigen Ernährung verhindert werden können", hält Professort Phillai in einer Pressemitteilung zur Studie fest.

"Während beide Personengruppen eine gute Gesundheit aufrecht erhalten wollen, setzen die Menschen mit einem fördernden Verhalten eher auf Ansatzstrategien, wie die Einbeziehung der Ernährung."

Fokus auf förderndes Verhalten

Konsumenten erhalten im Laufe des Tages aus unterschiedlichen Quellen verschiedene Ratschläge und Informationen zum Thema Ernährung. An dieser Stelle sieht Professor Phillai einen möglichen Ansatzpunkt.

"Die verantwortlichen Stellen, wie die Medien, können den Fokus auf ein förderndes Verhalten legen und so die Verbraucher zu einer stärkeren Beteiligung an ihrer Ernährung motivieren" schlägt er in seiner Arbeit vor. 

Die Wirksamkeit würde dabei zwar zwischen verschiedenen Personengruppen wie zum Beispiel den Einkommensklassen variieren, jedoch wäre dies ein erster Schritt, um generell zu einer gesunden Ernährungsweise anzuregen. 

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