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Das sind die 10 besten Tipps für regelmäßiges Training - Mehr Motivation fürs Training

Men’s Health-Logo Men’s Health 09.01.2020 Melanie Khoshmashrab
Flo gibt als gelernter Dipl. Sport- und Gesundheitstrainer auch beruflich sein Wissen an Sportler weiter © Oliver Poppke Flo gibt als gelernter Dipl. Sport- und Gesundheitstrainer auch beruflich sein Wissen an Sportler weiter

Kennst du das: Zu Beginn des Jahres ist die Motivation groß. Du gehst fleißig ins Studio, doch schon nach ein paar Wochen macht das Training nur noch wenig Spaß und ständig kommen andere Dinge dazwischen? Schließlich gibst du dein Ziel womöglich sogar auf.

Klar, es ist nicht einfach, an einem Ziel dranzubleiben. "Grund fürs Scheitern eines Vorhabens ist meist mangelnde Disziplin", sagt Fitness-Blogger und Content-Creator Flo Buchholz (@flo_bu). Die gute Nachricht: "Man kann sich die Disziplin antrainieren."

Motivation für Einsteiger: Flos sportliche Anfänge

Selbst Flo, der für viele heute ein sportliches Vorbild ist, hatte Zeiten, in denen er eine Veränderung aus einem inneren Antrieb angehen musste. Als Jugendlicher hatte er zwar jahrelang Fußball im Verein gespielt, aber irgendwann fühlte er sich nicht mehr wohl in seinem Körper: "Ich wurde plötzlich moppeliger, war aber gleichzeitig dünn." Flo war damals 18 Jahre alt. Seine Freunde trainierten damals schon im Fitnessstudio. Der Tag, an dem er sie das erste Mal zum Training begleitete, änderte alles: "Mich hat das Trainingsfieber gepackt und bis heute nicht mehr losgelassen". Anders als im Verein, war es ihm im Studio möglich, das Training so einzuteilen, wie es ihm passte. "Das kam mir sehr entgegen. Außerdem habe ich schnell körperlich Veränderungen gesehen. Das hat mich motiviert, dranzubleiben".

Ausreden sind die größten Hindernisse für dein sportliches Ziel

Flo gibt als gelernter Dipl. Sport- und Gesundheitstrainer auch beruflich sein Wissen an Sportler weiter. "Ich habe keine Zeit. Das ist die häufigste Ausrede, die Menschen nutzen, um keinen Sport zu machen. Stattdessen sitzen sie aber abends 2 Stunden auf der Couch", sagt er. "Jeder findet am Tag Zeit für Sport: Man kann vor oder nach der Arbeit gehen. Die meisten Fitnessstudios haben 24 Stunden geöffnet. Wenn man es wirklich will, findet man einen Weg", sagt Florian. Andere schieben das Training gerne auf. "Sobald zum Beispiel ein Anruf von der Mutter oder etwas Anderes dazwischenkommt, nehmen sie es als willkommene Ausrede". Das Training rückt immer weiter nach hinten und wird schließlich auf den nächstbesten Tag verschoben. Flo plädiert darauf, Prioritäten zu setzen.

Die 10 besten Motivations-Tipps von Flo: So erreichst du deine sportlichen Ziele

1. Das Wichtigste zuerst

Erledige dein Training bevor du dich um andere Verpflichtungen kümmerst. Dann hast du dein Soll für den Tag getan und kannst entspannt den Rest des Tages frei gestalten und abends auch das Abendessen mit deinen Freunden genießen.

2. Umwege vermeiden

Wenn du deine Tasche schon gepackt im Auto liegen hast, musst du nach der Arbeit nicht erst nach Hause fahren. Dort setzt du dich vielleicht erstmal hin und fällst in ein Loch. Sei also vorbereitet.

3. Trainingszeiten blocken

Indem du dir täglich die Zeit fürs Training einplanst, kommst du nicht in Versuchung, dir andere Termine zu legen. Wenn du zum Beispiel bis 16 Uhr arbeitest, hast du erst ab 19 Uhr Zeit. Denn dazwischen machst du Sport, duschst und isst etwas.

4. Hol dir Verstärkung

Indem du dich mit einem Trainingspartner verabredest, widerstehst du der Versuchung, das Training ausfallen zu lassen. Ihr könnt euch auch gegenseitig dazu motivieren, an den Zielen festzuhalten. Sozialer Druck erhöht die Motivation.

5. Lass dich motivieren

Motivationssprüche oder -videos im Internet können helfen, negative Gedanken über Bord zu werfen und motiviert ins nächste Training zu starten.

6. Gib was auf die Ohren

Gerade wenn man keinen Trainingspartner hat, ist gute Musik wichtig. Sie kann einen aus einem Motivationsloch herausholen und zu Höchstleistungen pushen. Ich höre beim Training zum Beispiel am liebsten Deutsch-Rap und Hip-Hop.

7. Hör auf deinen Rhythmus

Es gibt Typen, die besser abends, andere, die besser morgens trainieren können. Ich persönlich trainiere am liebsten morgens. Wenn ich wüsste, ich müsste immer abends trainieren, hätte ich keine große Motivation. Ich will morgens meinen Kaffee trinken und dann trainieren. Wenn du eher der Abend-Typ bist, verdirbst du dir den Spaß, wenn du dich immer dazu zwingst morgens zu trainieren.

8. Arbeite mit Visionsbildern

Wo siehst du dich in 6 Monaten? Es ist sinnvoll, dass du dir ein Bild davon machst, was du erreichen willst. Vielleicht möchtest du die Form, die du vor 2 Jahren hattest, dieses Jahr schlagen. Ein so konkretes Ziel kann bei der Stange halten.

9. Fotografiere dich

Wenn man sich jeden Tag im Spiegel sieht, sieht man unter Umständen irgendwann nicht mehr, wie stark man wirklich ist. Man kann Selbstzweifel bekommen. Fotos können dagegenwirken. Sie zeigen objektiv, wie es um deine Form steht. Meist unterschätzt man sich nämlich.

10. Mach einfach weiter

Ich kann mir manchmal auch Besseres vorstellen, als morgens gleich um 6 Uhr zum Sport zu gehen. Aber wenn ich weiß, dass ich sonst kaum Zeit fürs Training finde, mache ich es eben einfach. Wenn man es trotzdem durchzieht, fühlt man sich danach umso besser.

Fazit: Wo die Motivation aufhört, beginnt die Disziplin

Wenn du dich mit den Tricks dazu bringst, deine Motivation über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten, entwickelst du eine gute Routine. Dann fällt dir das Training bald so leicht wie Zähneputzen. Du tust es einfach und zweifelst nicht daran. Mach dir bewusst: Nach jedem Training, das du geschafft hast, fühlst du dich stärker. Das ist die beste Belohnung.

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