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Deshalb verlangsamt sich der Fettstoffwechsel im Alter – und mit diesen Tricks kannst du es verhindern

ELLE-LogoELLE 22.09.2019 Antonia Zahn
Langsamer Fettstoffwechsel © iStock Langsamer Fettstoffwechsel

Während du mit 16 noch guten Gewissens eine Pizza, Eis und Kekse essen konntest, ohne auch nur eine Veränderung auf der Waage festzustellen, nimmst du mit 30 von diesen Leckereien scheinbar sofort zu. Der Grund ist – neben unzureichender Bewegung und einem ungesunden Lebensstil – ein verlangsamter Fettstoffwechsel mit steigendem Alter. Wie du das verhindern kannst, um trotzdem abzunehmen, verraten wir hier.

Darum verlangsamt sich der Fettstoffwechsel mit steigendem Alter

Im Laufe des Lebens verändert sich der Fettstoffwechsel. Ab den 30ern stellen besonders Frauen eine verstärkte Gewichtszunahme fest und der Stoffwechsel wird langsamer. Bedeutet: Obwohl du immer noch den Appetit einer 25-jährigen hast, hast du eigentlich nicht mehr so viel Energie nötig. Da die Muskeln die Energie nicht mehr effizient verbrennen können, nimmst du leichter zu. Außerdem sinkt bei Frauen ab etwa 40 der weibliche Östrogenspiegel, was vor allem Hüftgold und Bauchspeck begünstigt. Dieser Prozess verstärkt sich in den Wechseljahren sogar noch. Auch Männer nehmen im Alter durch einen verlangsamten Fettstoffwechsel zu. Sie produzieren ab circa 40 weniger Testosteron, was zu einer Abnahme der Muskulatur führt.

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Mit diesen Tricks aktivierst du deinen Fettstoffwechsel

1. Gute Kohlenhydrate essen

Kohlenhydrate wie Pasta, Reis oder Kartoffel haben zwar nicht das beste Image, wenn es um das Thema Abnehmen geht. Doch das stimmt nur bedingt. Schlecht für den Körper sind lediglich Kohlenhydrate mit Weißmehl wie Brot, die den Insulinspiegel schnell in die Höhe treiben. Besser sind komplexe Kohlenhydrate mit Mehrfachzucker wie Vollkornprodukte oder Kartoffeln. Warum? Der Körper braucht mehr Zeit, um sie aufzuspalten und Energie daraus zu gewinnen. Außerdem hält sich der Blutzuckerspiegel konstant und Heißhungerattacken bleiben aus. Wer jedoch auf diese guten Carbs aus dem Speiseplan streicht, hat einen niedrige Glykogenspiegel und kaum Kraft für Workouts. Bedeutet: Der Stoffwechsel verlangsamt sich, damit der Körper Reserven sparen kann. Tipp: Täglich eine kleine Portion Haferflocken, Reis oder Kartoffeln sind gesund und geben Energie.

2. Mehr Milchprodukte verzehren

Grundsätzlich verbraucht Muskelgewebe mehr Energie als Fettgewebe und ist essentiell, um den Stoffwechsel anzutreiben. Das ist gerade mit steigendem Alter wichtig. Forscher einer Studie der McMaster Universität in Ontario entdeckten zudem, dass der tägliche Verzehr von Milchprodukten wie Quark, Hüttenkäse oder Joghurt mehr Muskelgewebe aufbaut und mehr Fett verbrennt. Außerdem beugen sie Snack Attacks vor, da sie regulierend auf den Insulinspiegel wirken.

3. Jod treibt den Fettstoffwechsel an

Auch wenn Salz für den Körper lebensnotwendig ist, sollte man es möglichst sparsam verwenden. Denn: Ein verstärkter Verzehr ist schlecht für den Blutdruck und kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Herzinfarkte verursachen. Doch wer Salz verzehrt und abnehmen möchte, sollte es in Verbindung mit Jod zu sich nehmen, da dies den Fettstoffwechsel ankurbelt. Außerdem bieten sich jodhaltige Lebensmittel wie Algen, Seefisch, Eier oder Krabben an.

4. Viel Schlafen ist essentiell

Viel Stress bei der Arbeit, Lärm, seelischer Kummer oder ein hormonelles Ungleichgewicht können Beispielsweise dazu beitragen, dass man ein Schlafdefizit hat. Das bremst vor allem den Fettstoffwechsel des Körpers. Bei zu wenig Schlaf wird der Organismus in einen Stress-Modus versetzt. Anstatt mehr Leistung zu bringen, um die Fettdepots schmelzen zu lassen, läuft alles auf Sparflamme und der Körper sichert Energiereserven für den Notfall. Die Auswirkung: Der Fettstoffwechsel verlangsamt sich und Fettpölsterchen verschwinden schwerer. Tipp: Acht Stunden Schlaf sind optimal, damit der Körper sich vom Tag regenerieren und entspannen kann.

5. Das richtige Workout

Workout ist nicht gleich Workout! Um den Fettstoffwechsel anzukurbeln sind wechselnde Einheiten von Ausdauer- und Muskeltraining optimal. Hier bietet sich beispielsweise das HITT-Workout an, bei dem verstärkt ein Fokus auf kurze und hochintensive Intervalle von Belastungs- und Erholungsphasen gelegt wird. In den intensiven Phasen wird die höchstmögliche Intensität bei maximaler Herzfrequenz erreicht. Dadurch wird der Fettstoffwechsel besonders stark angeregt. Außerdem fanden griechische Wissenschaftler heraus, dass Frauen, die einmal wöchentlich ein aggressives Muskeltraining absolvieren, nach zwei Monaten einen um bis zu neun Prozent gesteigerten (Fett-)Stoffwechsel haben.

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