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Die meisten Nahrungsergänzungsmittel wirken laut einer neuen Studie nicht

FIT FOR FUN-Logo FIT FOR FUN 22.07.2019 Cover Media
© iStockphoto  

US-Forscher gingen der Frage nach, welche Nahrungsergänzungsmittel das Risiko für einige Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems verringern. Die Ergebnisse sind ernüchternd.

Forscher der West Virginia University School of Medicine werteten 227 Studien mit insgesamt fast einer Million Probanden aus, um zu klären, welche Nahrungsergänzungsmittel einen Vorteil für das Herz-Kreislauf-System bringen.

Können Nahrungsergänzungsmittel und unterschiedliche Ernährungsweisen die Sterbewahrscheinlichkeit durch eine Herz-Kreislauf-Erkrankung und das Risiko für einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder koronare Herzerkrankungen senken?

Das Ergebnis ist eindeutig – und fällt unter das Motto "weniger ist mehr".

Von 16 Nährstoffen punkten nur zwei

Studienautor Safi Khan und sein Team kamen nach ihren Auswertungen, die im Fachmagazin 'Annals of Internal Medicine' veröffentlicht wurden, zu dem Schluss, dass nur mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren und Folsäure-Präparate einen gesundheitlichen Vorteil bringen.

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So können Omega-3-Fettsäuren das Risiko für Herzinfarkt und koronare Herzkrankheit verringern, während Folsäure vor Schlaganfällen schützen kann.

Die 14 verbleibenden Nährstoffe, die im Fokus der Untersuchung standen, konnten hingegen nicht überzeugen.

Bildergalerie: 10 Basics einer gesunden Ernährung

Kombipräparate können gefährlich werden

Beispielsweise warnten die Wissenschaftler vor gewissen Kombipräparaten. So könne die gleichzeitige Einnahme von Vitamin D und Calcium zu einem erhöhten Schlaganfallrisiko führen.

Die gleichzeitige Einnahme der beiden Nährstoffe führe zu Kalk- und Fettablagerungen in den Arterien, was langfristig zu Arteriosklerose führe, mahnten die Wissenschaftler an.

Weniger ist im Fall von Nahrungsergänzungsmitteln offensichtlich mehr, denn: Nimmt man nur Vitamin D oder nur Calcium, besteht dieses erhöhte Risiko nicht. Das Gleiche lässt sich in Bezug auf andere Präparate wie Eisen, Betacarotin und Antioxidantien sagen.

Quellen

Annals of Internal Medicine (2019): Effects of Nutritional Supplements and Dietary Interventions on Cardiovascular Outcomes: An Umbrella Review and Evidence Map, abgerufen am 17.07.2019, https://annals.org/aim/article-abstract/2737825/effects-nutritional-supplements-dietary-interventions-cardiovascular-outcomes-umbrella-review-evidence

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