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Herbst-Heißhunger: Darum essen wir jetzt mehr

FIT FOR FUN-Logo FIT FOR FUN 19.09.2019 Cover Media

Wenn die Tage wieder kürzer werden, steigt die Lust auf Süßigkeiten und Kohlenhydrate. Der Griff geht häufiger als gewohnt zur Snack-Schublade. Doch warum ist das so? Was haben die Jahreszeiten mit unserem Essverhalten zu tun?

Der Sommer ist kaum vorbei und bäumt sich vielleicht ein letztes Mal mit stillen Sonnentagen auf, da wächst in uns dieser Hunger: Nicht nur die ersten Weihnachtsleckereien, die bereits die Supermarktregale füllen, sind daran schuld.

Mit dem Herbst kommt der Appetit auf mehr Süßes und mehr Sattmacher.

Sind wir im Herbst aufs Futtern programmiert?

Heißhunger im Herbst ist ganz normal

Es scheint wie verhext: Im Sommer lief es mit Sportprogramm, Salat und Selbstkontrolle noch ganz gut. Aber kaum werden die Nächte länger, ist es damit vorbei.

Das ist tatsächlich von der Natur so gewollt. Wenn wir weniger Tageslicht abbekommen, schüttet unser Körper verstärkt Melatonin aus. Dieses Hormon macht uns müde und schläfrig, während gleichzeitig die Serotoninproduktion abnimmt und wir weniger gute Laune haben und träger werden.

In unserer Sehnsucht nach dem High durch das Glückshormon Serotonin lechzen wir nach Süßem und Deftigem, denn beides kann den Pegel vorübergehend anheben.

Doch dauerhaft glücklich futtern können wir uns nicht – würden wir es versuchen, belehrt uns ein Blick auf die Waage bald eines Besseren. 

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Strategisch essen im Herbst

Damit dein Heißhunger nicht übermächtig wird und du dir keine unerwünschten Fettpolster anfutterst, kannst du bei deiner Ernährung auf folgende Punkte achten:

 

1. Proteine helfen

Ein gutes Frühstück liefert eine anständige Grundlage, nach der dein Körper hoffentlich erst einmal Ruhe gibt. Haferflocken mit Obst und Joghurt liefern Proteine und Vitamine sowie Ballaststoffe, die satt machen.

Wenn du auch im Laufe des Tages immer wieder gesunde Proteine mit wenig Fett zu dir nimmst – Geflügel, Linsen, Avocados zum Beispiel –, dann kannst du den Heißhunger eher in Schach halten.

 

In der Bildergalerie: Die besten eiweißhaltigen Lebensmittel

 

2. Vorbereitet sein

Sollte dich doch einmal eine Attacke ereilen, müssen es ja nicht eine riesige Tafel Schokolade oder kalorienreiche Schokoriegel sein, die du in deiner Not aus einem Automaten in der Kantine ziehst.

Halte für solche Fälle Nüsse, Datteln, Bananen oder zuckerarme Müsliriegel bereit.

  

3. Ablenken

Manchmal reicht es schon, wenn man etwas zum Kauen hat – Kaugummi zum Beispiel. Oder trinke einen Tee, der süß schmeckt, zum Beispiel nach Vanille oder Lakritz.

 

4. Akupressur

Indem du mit deinem Zeigefinger den Punkt zwischen Nase und Oberlippe mehrmals für einige Sekunden drückst, kannst du die Hungergefühle reduzieren.

Und wenn es doch nicht immer klappt, tröste dich damit, dass du mit ein paar Pfunden mehr auf den Rippen wenigstens nicht ganz so doll frieren musst, wenn der Winter kommt.

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