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Kaffee kochen: So kann Leitungswasser den Kaffeegenuss minimieren

BUNTE.de-Logo BUNTE.de 22.10.2021 dpa
Kaffee kochen mit Leitungswasser © iStock Kaffee kochen mit Leitungswasser

Für ordentlichen Kaffee braucht es auch das richtige Wasser. "Der ideale Härtebereich liegt zwischen fünf und acht Karbonathärte", sagt Kaffeespezialist Thomas Steinke. In diesem Bereich kommen die Aromen am besten zur Geltung.

Weicheres Wasser lässt die Säuren im Kaffee dominieren, härteres Wasser die Bitterstoffe in den Vordergrund drängen, erklärt der Leiter der Kaffeeakademie der Dinzler Kaffeerösterei im bayerischen Irschenberg.

Thomas Kraft von der Deutschen Baristaschule in Fürstenfeldbruck nennt eine Karbonathärte von 3 is 6 und einen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 als ideal.

Wasser filtern verhindert Kalk im Kaffee

Nun hat nicht jeder einen professionellen Wasserfilter und Entkalker daheim, doch auch schon normale Durchlauffilter aus dem Handel helfen. "Das ist auf alle Fälle schon mal besser, als wenn ich das Wasser aus der Leitung nehme", sagt Steinke. Und nicht nur der Kaffee profitiere vom gefilterten Wasser - auch die Maschine verkalkt nicht so schnell.

Barista Thomas Kraft rät eher zum fest installierten Filtersystem an der Wasserentnahmestelle. "Diese Filter bieten deutlich mehr Komfort und sind auf lange Sicht gesehen auch günstiger als Tischfilter-Systeme."

Welchen Härtegrad das Leitungswasser am eigenen Wohnort hat, verraten die örtlichen Wasserversorger. Entweder direkt auf ihrer Website oder auf Nachfrage. Wer es ganz genau wissen will, kann auch eine Probe im Labor analysieren lassen.


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Wassertank regelmäßig frisch befüllen

Auch wichtig: Das Wasser muss frisch sein. Wer also einen Vollautomaten mit großem Tank hat, tauscht das Wasser besser regelmäßig aus. Auch Siebträgermaschinen mit größerem Brühkessel profitieren von regelmäßigem Wassertausch.

Manche schwören auf Mineralwasser aus der Flasche: "Das ist schon eine Option", sagt Thomas Steinke. Besonders in Bereichen, wo das Wasser gechlort wird. Aber: "Auch da muss ich beachten, dass Kalk drin ist." Die regelmäßige Maschinenreinigung bleibt einem also mit Wasserfilter oder Mineralwasser nicht erspart.

Dieser Artikel erschien zuerst auf chip.de

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