Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Mundhygiene im Faktencheck: 5 Mythen aufgeklärt

WUNDERWEIB-Logo WUNDERWEIB vor 1 Tag wunderweib
Um die Zahnpflege ranken sich viele Mythen © Bereitgestellt von Bauer XCEL Media Deutschland KG Um die Zahnpflege ranken sich viele Mythen

Viele verschiedene Mythen ranken sich um das wichtige Thema der Mundhygiene. Stimmt es wirklich oder alles nur heiße Luft?

Es kursieren viele Weisheiten und Ratschläge zu der richtigen Mundhygiene. Allerdings verbirgt sich hinter vielen Mythen gefährliches Halbwissen, welches sogar schädlich für die Mundgesundheit sein kann!

Fluorid ist giftig.

Ein Fehler, den viele begehen: Das Giftgas "Fluor" mit Fluorid verwechseln! Denn so ähnlich die Worte auch klingen, sind es doch zwei unterschiedliche Stoffe. Die Behauptung, dass Fluorid giftig sei, ist also falsch.  Mit Natrium verbunden, finden sich das Fluorid in nahezu jeder Zahnpasta und ist für den Schutz der äußeren Zahnschicht wichtig.

Elektrische Zahnbürsten sind besser als Handzahnbürsten.

Die Auflösung: Elektrische Zahnbürsten sind nur ein klein wenig besser als Handzahnbürsten. Wer das Zähneputzen gut gelernt hat und mit viel Muße ausübt, der kann beim Handputzen bleiben. Schöne, kleine kreisende Bewegungen mit der Bürste, eine Massage des Zahnfleisches und sorgfältiges Putzen der Eckzähne – das hört sich nach viel Arbeit.

Das interessiert MSN-Leser heute auch:

Experte: Das hilft wirklich bei Wadenkrämpfen

Reise: 50 der hübschesten Orte der Welt

Ein Dorf im Mini-Format: Tiny Houses im Fichtelgebirge

Für Muffel empfehlen Zahnärzte deswegen elektrische Zahnbürsten, die den größten Teil der Arbeit abnehmen und ein hervorragendes Putz-Ergebnis garantieren.  Die Entscheidung, womit geputzt wird, kann also ohne schlechtes Gewissen, individuell gemacht werden.

Von Tee und Kaffee bekommt man braune Zähne.

Der Mythos hält sich felsenfest. Kaffee und Tee sind dafür verantwortlich, dass Zähne braun werden. Die Erklärung für das Verfärben der Zähne ist jedoch eine andere: Mit der Zeit baut der Zahnschmelz ab, welcher als äußerer Schutzschild gearbeitet hatte. Sobald die helle Schmelzschicht dünner wird, schimmert das darunterliegende, gelbe Zahnbein - auch Dentin genannt - stärker durch.

Grundsätzlich schaden das Genießen der geliebten Heißgetränke den Zähnen also nicht! Bei guter und regelmäßiger Zahnpflege, kann das Braun-Werden ganz leicht vermieden werden. Ein Tipp: Um Verfärbungen gänzlich zu vermeiden sollte langsames Nippen über einen langen Zeitraum vermieden werden. Lieber eine ganze Tasse Kaffee zu einem bestimmten Zeitpunkt genießen.

Ein Apfel ersetzt das Zähneputzen.

Dieser Mythos enthält keinerlei Wahrheitsgehalt und kann sogar schädlich für die Zähne sein! Anstatt die Zähne, wie versprochen, zu reinigen, greift die im Apfel enthaltene Säure das Zahnschmelz an. Das Putzen mit Zahnbürste und Zahnpasta bleibt unersetzlich.

Von Mundspülung wird man betrunken.

Betrunken sein ohne Bier, Wein oder Schnaps zu konsumieren? Tatsächlich enthalten einige Mundspülungen immerhin fast 30% Alkohol, das ist fast so stark wie Gin – hier wäre es also sogar möglich durch einen Atemalkoholtest zu fallen. Betrunken wird man dadurch jedoch nicht! Da bei der Mundspülung nur eine geringe Menge benutzt wird und die Flüssigkeit im besten Fall nicht heruntergeschluckt werden soll, kann der Mythos widerlegt werden.

Wer trotzdem auf Nummer sichergehen möchte, greift zu Mundspülungen, die gänzlich ohne Alkohol auskommen – einfach auf die Beschriftung auf der Flasche achten.

Mehr auf MSN

Video wiedergeben


| Anzeige
| Anzeige

Mehr von Wunderweib

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon