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Power Yoga

mylife-Logo mylife 14.11.2019 Miriam Steinbach
Power Yoga © Power Yoga Institute@Marco Grundt Fotografie Power Yoga

Raus aus der Esoterik-Schiene, hinein in die hippen Studios von New York und Los Angeles: hat in den 1990er-Jahren seinen Siegeszug in den USA angetreten – und damit Yoga in den westlichen Ländern populär gemacht. Das Besondere an der Yoga-Form, die auch Ashtanga Vinyasa Yoga genannt wird: Sie ist ein dynamisches Ganzkörpertraining und bringt durch eine fließende Abfolge der Übungen den Geist zur Ruhe.

Mark Zamora | hat in den 1990er-Jahren seinen Siegeszug in den USA angetreten – und damit Yoga in den westlichen Ländern populär gemacht.

Das ist

Power Yoga gehört zu einem der beliebtesten Workouts gestresster Großstädter. Es verbindet die traditionellen Werte des indischen Yoga mit dem Bedürfnis westlicher Menschen nach körperlichem Ausgleich. Der Amerikaner Bryan Kest hat den energiereichen Yoga-Stil ins Leben gerufen und gab ihm den kraftvollen Namen. Charakteristisch für ist, dass die Übungen fließend ineinander übergehen – ohne Pause. Die Atmung ist an die Bewegungen angepasst.

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Die dynamische Yoga-Methode stieß innerhalb kürzester Zeit in den USA auf große Begeisterung. Es interessierten sich plötzlich Menschen für Yoga, die zunächst keinen Zugang zur Spiritualität suchten, sondern vorrangig Kilos verlieren wollten oder an einem körperlichen Ausgleich zur Schreibtischarbeit und zum hektischen Familienleben interessiert waren. Zu Bryan Kests Schülern zählten in der Vergangenheit unter anderem Drew Barrymore und Madonna.  

ist eine Kombination aus körperbewussten Bewegungen (Asanas) und einer dazu synchronisierten Atemtechnik (Pranayama). Da die verschiedenen Übungen fließend ineinander übergehen, kommt ein Flow-Effekt auf. Die Yoga-Form hat deshalb besonders viele Überschneidungen mit dem Ashtanga Vinyasa Yoga. Bei dieser Methode steht ebenfalls der nahtlose Übergang von einer Haltung zur nächsten im Fokus. wird deshalb auch als die amerikanische Ashtanga-Yoga-Version bezeichnet. 

Durch die kontinuierliche Abfolge der Übungen kann eine Power-Yoga-Einheit als eine in sich geschlossene Achtsamkeitsübung angesehen werden.

Für wen eignet sich ?

ist zwar ein anspruchsvolles Training, aber ein bestimmtes Fitnesslevel ist nicht erforderlich. Auch Anfänger können mitmachen. Das Wichtige ist, dass jeder Schüler auf seinen Körper achtet und nur so weit geht, wie ihm guttut. Dadurch erfährt der Körper ein optimales Training und der Geist wird gefordert.

Wo wird angeboten?

wird im gesamten Bundesgebiet in Fitnessstudios und Yogastudios angeboten. Auch gibt es verschiedene Veranstalter, die Retreats in mehreren europäischen Ländern organisieren. In Hamburg gibt es außerdem das Institute, das auf seiner Webseite Online-Kurse zusammengestellt hat.

So funktioniert

Beim gibt es keine feste Reihenfolge, vielmehr können verschiedene Asanas miteinander kombiniert werden. Eine Einheit beginnt immer sehr ruhig, steigert sich langsam bis zu einem Höhepunkt, flacht dann wieder ab und endet in einer Tiefenentspannung. Die Atmung steht nie still, sondern erfolgt immer bewusst. Dadurch kann der Geist zur Ruhe kommen.

Ein weiteres Merkmal für ist, dass Yogis oft fünf Atemzüge lange in einer Haltung bleiben und dann direkt in die nächste wechseln. Dadurch sind sie in ständiger Bewegung und die Ausdauer wird gefördert. Ein Yogalehrer leitet das Training und korrigiert Haltungsfehler.

Ziel beim ist es, die Fitness der Yogis zu stärken – und durch die Einflüsse des Ashtanga Yoga die Yoga-Werte in das Workout einfließen zu lassen. Das heißt: Körper, Geist und Seele sollen in Einklang kommen.

Warum auch Ashtanga Vinyasa Yoga genannt wird

Byran Kest leitete die Power-Yoga-Methode vom Ashtanga Yoga ab. Diese Yoga-Form verbindet die einzelnen Körperübungen durch den Atem miteinander. Die Abfolge ist dadurch fließend, es gibt keine Pausen zwischen den einzelnen Elementen. Besonders groß ist die Ähnlichkeit zum Ashtanga Vinyasa Yoga. Das Wort „Vinyasa“ kommt aus dem Sanskrit und bedeutet soviel wie „auf eine bestimmte Weise setzen, legen oder stellen“. Durch die fließende Verbindung der Übungen kommt der sogenannte Vinyasa Flow zustande. Er ist der elementare Bestandteil einer Stunde.

Ashtanga Yoga besteht aus insgesamt sechs verschiedenen Übungsserien. orientiert sich an der ersten Serie davon. Die einzige Unterscheidung zwischen den beiden Stilen: Während beim Ashtanga Yoga die Abläufe immer gleichbleiben, sind beim die Abläufe im Kurs speziell auf die Yogis ausgerichtet.

Das bewirkt

Energiereiche Bewegung und eine koordinierte Atmung: hat mehrere positive Effekte auf den Körper. Dazu gehören:

  • Yogis erhalten durch den Flow Effekt einen Zugang zu sich selbst – der Geist wird ruhiger, friedlicher und klarer.
  • Durch die Synchronisation von Atmung und Bewegungswechsel verbessert sich die Haltung.
  • Rückenschmerzen können gelindert werden.  
  • Es kommt zu einer Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems.  
  • Die Figur wird straffer: Die Stretch-Übungen formen Bauch, Beine und Po.

Power-Yoga-Übungen vom Institute

Das Institute aus Hamburg hat vier verschiedene Power-Yoga-Übungen für mylife.de zusammengestellt, die auch für Anfänger gut geeignet sind.

Berghaltung

Stellen Sie sich aufrecht hin. Dabei stehen die Füße zusammen, die Kniescheiben sind leicht angezogen und das Becken aufgerichtet. Becken und Brustkorb bewegen sich auseinander. Ziehen Sie den unteren Bauch nach innen und oben. Heben Sie das Brustbein und ziehen Sie die Schlüsselbeine auseinander. Der Blick geht in die Weite. Verbleiben Sie in dieser Asana für fünf Atemzüge.

Planke

Bringen Sie beide Hände Richtung Boden und beugen Sie die Knie, bis die Hände den Boden berühren. Bleiben Sie dabei auf den Zehenspitzen. Springen Sie dann mit dem Ausatmen in die Planke. Strecken Sie die Arme, der Brustkorb ist geweitet, der Blick nach vorn gerichtet. Halten Sie die Bauchmuskeln aktiv, aber nicht verkrampft. Bleiben Sie in dieser Position für drei bis vier Atemzüge.

Kindshaltung

Bringen Sie die Unterschenkel zum Boden und das Gesäß zu den Fersen. Beugen Sie sich weit nach vorne und legen Sie die Stirn am Boden ab. Die Arme können nach vorn gestreckt sein oder neben dem Körper liegen. Alternativ können Sie die Hände unter Ihre Stirn legen. Wenn es angenehmer ist, können Sie die Knie leicht öffnen. Verbleiben Sie in dieser Haltung für etwa drei Minuten.

Halber Handstand

Für Anfänger ist es am besten, den halben Handstand an der Wand zu üben. Setzen Sie sich mit Blick zur Wand auf den Boden. Ihre Füße berühren die Wand. Sie sind dadurch eine Beinlänge von der Wand entfernt. Dort wo Ihre Sitzbeinhöcker jetzt sind, platzieren Sie Ihre Hände. Drehen Sie sich so um, dass Ihr Blick nun zum Boden und Ihr Gesäß zur Wand zeigt. Ihre Hände sind schulterbreit geerdet, die Finger aufgefächert, die Arme stabil. Wandern Sie nun mit den Füßen an der Wand hoch, bis Ihr Oberkörper und Ihre Beine ungefähr einen 90 Grad Winkel ergeben. Heben Sie ein Bein weiter nach oben in Richtung Decke - beide Füße sind aktiv. Kehren Sie achtsam mit den Füßen zum Boden zurück, entspannen Sie sich kurz in der Kindshaltung und üben Sie danach die andere Seite.

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