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So werden Sie Ihre Erkältung in 24 Stunden los

RP ONLINE-Logo RP ONLINE 20.09.2019 RP ONLINE
 Kopfschmerzen und Kratzen im Hals können erste Symptome einer Erkältung sein. (Symbolbild) © Shutterstock Kopfschmerzen und Kratzen im Hals können erste Symptome einer Erkältung sein. (Symbolbild)

Düsseldorf. Nachts unter zehn Grad und morgens ist es dunkel - der Herbst ist da und somit machen sich auch wieder Erkältungs- und Grippeviren breit. Wir erklären das 24 Stunden Genesungsprogramm von Erkältungsforscher Ron Eccles.

Mehr als 200 Viren können Erkältungen verursachen. Am häufigsten sind es Rhinoviren, die für Schnupfen und Dauerfrösteln sorgen. Wer gleich bei den ersten Symptomen gegensteuert, kann mit den richtigen Ernährungs- und Gesundheitstipps den nahenden Infekt innerhalb von 24 Stunden wieder los werden, sagt der britische Erkältungsexperte Ron Eccles vom Common Cold Center der Cardiff Universitiy. Das ist sein Zehn-Punkte-Programm:

  • 7 Uhr – Ab unter die heiße Dusche

Auch wenn es sich erst einmal elend anfühlt: Es lohnt sich, sich zu überwinden und aus dem warmen Bett zu steigen, um erst einmal möglichst heiß zu duschen. Das lockert die verkrampfte Muskulatur und beruhigt die schmerzenden Gliedmaßen. Der warme Dampf befeuchtet außerdem die Nasenschleimhäute und löst den Schleim in den verstopften Nasennebenhöhlen.

  • 8 Uhr – Warmes Frühstück mit Beeren

Die richtige Ernährung kann dem angeschlagenen Immunsystem helfen, denn durch den Infekt braucht Ihr Körper mehr Nährstoffe. Vor allem Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiß unterstützen den Körper jetzt. Weg also mit labbrigem Toast und Marmelade. Wärmen Sie den Magen mit einem Porridge mit Nüssen. Tanken Sie mit einem Glas frischem Orangensaft Vitaminpower. In Beeren, Weintrauben und Äpfeln stecken jede Menge Antioxidantien, die die Immunabwehr stärken. B-Vitamine helfen bei der Vermehrung von Immunzellen. Vitamin C und E schützt diese und helfen, Eindringlinge im Körper in Schach zu halten.

  • 10 Uhr – Dampfbad und Rotalgenspray

Alles, was Sie benötigen ist eine Schüssel mit möglichst heißem Wasser und ein Handtuch. Machen Sie ein Dampfbad. Das beruhigt die Atemwege und sorgt dafür, dass sich der Schleim löst. Gönnen Sie sich zwischendurch ein Lutschbonbon. Starke Aromen fördern den Speichelfluss. Das kann Halsschmerzen lindern. Rezeptfreie Medikamente wie Aspirin, Paracetamol oder Lutschtabletten und Hustensirup lindern die Symptome. Nach mehreren Studien empfiehlt der Erkältungsexperte zudem ein Nasenspray mit dem Rotalgenextrakt Carragelose. Innerhalb der ersten 48-Stunden nach den ersten Symptomen angewandt, verkürzt es laut Eccles die Dauer der Erkältung und verringert die Virenmenge im Nasensekret.

  • 11 Uhr – Abwarten und Tee trinken

Heißer Tee kann Wunder bewirken. Erkältungsexperte Eccles rät zu schleimlösendem Thymiantee, den man – wenn er etwas abgekühlt ist, mit Honig süßen kann.

  • 12 Uhr – Sauerstoff tanken

Auch, wenn Ihnen eher danach ist, sich in ein Sauerstoffzelt zu legen: packen Sie sich warm ein und gehen Sie raus. Ein kurzer Spaziergang bringt Bewegung und die stärkt die Abwehrkräfte. Ausnahme: Bei Fieber bleiben Sie besser im Bett. Auch kurzes Stoßlüften versorgt Sie mit Sauerstoff.

  • 13 Uhr – Leichte Küche zu Mittag

Mageres Hühnchen und Salat – das ist die richtige Mahlzeit. Sie ist leicht und belastet den Verdauungstrakt nicht. Zudem sorgt das im Fleisch enthaltene Protein für eine gute Immunreaktion

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  • 15 Uhr - It’s Teatime

Trinken Sie genug, denn das verflüssigt den fest sitzenden Schleim. Optimal sind nach Empfehlung des Erkältungsspezialisten Kräutertees. Eine Alternative: ein weiteres Glas O-Saft.

  • 18 Uhr – Ein scharfer Abend

Heizen Sie Ihr inneres Feuer an und bereiten Sie ein würziges Curry oder Chili con Carne zu. Scharfe Zutaten wie Ingwer, Chili oder Curry bringen alles in Fluss und töten Bakterien und Viren ab. Auch Knoblauch eignet sich als Zutat, denn die Knolle beinhaltet entzündungshemmende und antivirale Substanzen sowie Mineralstoffe wie Kalium, Jod, Selen, Zink, Magnesium und Eisen.

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  • 20 Uhr – Fußbad bringt Wärme von unten

Gönnen Sie sich ein möglichst warmes Fußbad. Eccles Geheimtipp: drei Esslöffel Senfmehl. Die regen die Durchblutung an.

  • 22 Uhr – Ab in die Federn

Damit Ihr Körper seine Akkus wieder aufladen kann, benötigen Sie genügend Schlaf. Mindestens acht Stunden sollten es schon sein. Wichtig: Verzichten Sie auf stimulierende Getränke wie Kaffee oder Alkohol. Gönnen Sie sich vor dem Schlafengehen eine ruhige Zeit, die nicht vor der Flimmerkiste oder mit beruflichen Mails endet.

Ist die Erkältung bereits weiter fortgeschritten, helfen die Tipps laut Eccles nur bedingt.

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