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Sollte ich Sport treiben, wenn ich krank bin?

Freundin-LogoFreundin 19.10.2019 freundin Redaktion

Von einer kleinen Erkältung lassen sich viele Sportler nicht abschrecken. Aber wie wirkt sich das auf den Körper aus? Und welche Gefahren kann es mit sich bringen, krank Sport zu treiben? Wir verraten, ob Sie bei einem Schnupfen nicht lieber im Bett bleiben sollten

Erkältung © iStockphoto Erkältung

Sport bei Erkältung: Geht das?

Wenn Sie eine Erkältung haben, dann kämpft Ihr Immunsystem gegen die Krankheitserreger. Aus diesem Grund fühlen Sie sich dann häufig schlapp und müde. Genauso wie die Krankheit, ist auch Sport eine Belastung für das Immunsystem, da Herz und Muskeln intensiv arbeiten müssen und sowohl der Kreislauf als auch der Puls steigen. Treiben Sie also Sport während Sie krank sind, dann bedeutet das eine doppelte Belastung für Ihren Körper und Ihr Immunsystem gerät in Stress, weil es sich nicht gleichzeitig um die Bekämpfung der Krankheit und um die Belastung durch den Sport kümmern kann. Sind zu viele Abwehrzellen für die Regeneration nach dem Sport beschäftigt, können diese die Krankheitserreger nicht mehr abhalten, in die Blutbahnen zu gelangen und im schlimmsten Fall bis zum Herzen vorzudringen. Die Folge kann eine Entzündung des Herzmuskels sein.

Die Kombination von Sport und Erkältung ist deshalb in der Regel nicht empfehlenswert!

Sport ist aber nicht gleich Sport. Von Extrembelastungen, wie zum Beispiel einem Marathonlauf, sollten Sie bei einer Erkältung in jedem Fall absehen. Zudem sollten Sie nicht an Ihr Leistungslimit gehen. Leistungssportler, die mitten in ihrer Trainingsphase stecken, sollten mit ihrem Arzt abklären, in welchem Maß sie Sport treiben dürfen. Für Hobby-Sportler haben wir Ihnen hier unsere Empfehlungen zusammengestellt:

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Sport bei leichter Erkältung

Während einer leichten Erkältung, bei der Ihnen nur die Nase läuft, dürfen Sie leichten Sport treiben, solange Sie sich fit genug fühlen. Verzichten Sie aber unbedingt auf Intervalltraining und zu lange Belastungen. Wie wäre es mal mit etwas Nordic Walking oder einem langen Spaziergang an der frischen Luft? Achten Sie aber unbedingt darauf, die richtige Kleidung zu tragen. Warme Kleidung kühlt Sie während der Pausen nicht aus. Am Ende des Trainings empfehlen wir Ihnen sich so schnell wie möglich zu duschen und in trockene warme Kleidung zu schlüpfen.

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Wann Sie im Bett bleiben sollten

Haben Sie Halsschmerzen oder Fieber? Dann sollten Sie Ihre Sportschuhe in Socken eintauschen und im Bett bleiben. Halsschmerzen können zwar ein normales Anzeichen für eine harmlose Erkältung sein, oft sind sie aber Vorboten von einer Mandelentzündung, die von Bakterien verursacht werden. Bleiben Sie auch unbedingt bei Fieber im Bett. Die Gefahr ist zu groß, dass sich Ihr Immunsystem bei zu großer Belastung nicht ausreichend um die Bekämpfung der Krankheit kümmern kann. Erreger breiten sich dann sehr schnell in Ihrem Körper aus und greifen auch Leber, Niere oder das Herz an.

Wie lange muss pausiert werden?

Hatten Sie eine leichte Erkrankung, wie zum Beispiel einen Schnupfen, dann dürfen Sie wieder wie gewohnt trainieren sobald Ihre Symptome abgeklungen sind und Sie sich fit genug fühlen. Hatten Sie aber Fieber oder einen Infekt, bei dem Sie auch Antibiotika eingenommen haben, dann sollten Sie deutlich länger warten. Die Erkrankung dauert nämlich meist länger als Sie die Symptome spüren, besonders, wenn Sie symptomlindernde Medikamente eingenommen haben. Ein Antibiotikum unterscheidet nämlich nicht zwischen guten und schlechten Bakterien und schwächt dadurch zusätzlich den ganzen Körper. Als Faustregel können Sie sich merken mindestens den gleichen Zeitraum abzuwarten, über den Sie das Medikament genommen haben. Am wichtigsten ist es jedoch mit Ihrem Arzt darüber zu sprechen, wie lange Sie pausieren sollen. Nur er kann individuell feststellen, welcher Zeitraum angemessen ist. In jedem Fall sollten Sie sich aber genug Zeit geben und langsam starten.

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(Autorin: Lisa Weidner)

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