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Übergewicht und Diabetes: Essen nach sechs Uhr abends kann sehr schlecht für die Gesundheit sein

BUNTE.de-Logo BUNTE.de vor 4 Tagen Meltem Yilmaz
Snack Frau Kühlschrank © iStock/Damir Khabirov Snack Frau Kühlschrank

Jeder von uns hat schon einmal von der Regel gehört, dass Essen nach sechs Uhr abends schlecht für unseren Körper ist, besonders wenn wir versuchen, etwas mehr auf unsere Linie zu achten. Doch hinter dieser Regel steckt weit mehr als ein paar verborgene Kilos. Denn Wissenschaftler des Salk Instituts in Kalifornien meinen, dass die Nahrungsaufnahme nach sechs Uhr abends das Risiko für Übergewicht und Diabetes erheblich steigert. Wie wichtig geregelte Essenszeiten wirklich für unsere Gesundheit sind und welche Rolle elektrisches Licht dabei spielt, erfährst du hier.

Weniger Speichel und Verdauungssäfte

Ständig wird uns mitgeteilt, dass Kalorien erst ungesund sind, wenn wir mehr davon zu uns nehmen, als wir im Verlauf des Tages verbrennen können. Allerdings ist einer neuen Studie zufolge nicht nur entscheidend, was wir essen, sondern auch zu welcher Uhrzeit wir essen.  Auf einer kürzlich stattgefundenen Konferenz der "American Heart Association" wurden die Ergebnisse veröffentlicht. Die Untersuchungen ergeben, dass Frauen, die nach sechs Uhr abends gegessen haben, eine schlechtere Herzgesundheit, aber auch ein höheres Risiko für Diabetes und Adipositas – sprich einem starken Übergewicht mit einem Body-Mass-Index über 30 – vorgewiesen haben.

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Licht als Auslöser für nächtliches Essen

Der wahre Grund, warum wir überhaupt nachts essen, ist die Erfindung des elektrischen Lichts. Lange Zeit wurde in der Geschichte der Menschheit tagsüber gegessen und nachts geschlafen. Somit ist unser Körper darauf eingestellt, Lebensmittel am Tag effizienter zu verarbeitenDie Fähigkeit, lange nach Sonnenuntergang wach bleiben und damit auch weiter essen zu können, entwickelte über die Jahre negativen Folgen für unsere Gesundheit. Auch unser Verdauungssystem folgt dem Tag-Nacht-Rhythmus: Nachts produzieren wir weniger Speichel und Verdauungssäfte. Die Darmkontraktionen, welche die aufgenommene Nahrung durch unseren Darm bewegen, um diese in Richtung Ausgang zu befördern, verlangsamen sich gegen Anbruch der Dunkelheit. Das erklärt auch die erhebliche Gewichtszunahme, wenn wir öfter nachts essen.

Problematisch für Magen-Darm-Trakt

Professor Panda vom Salk Institut in Kalifornien ist der Ansicht, dass Essen während eines festen Zeitrahmens im Allgemeinen besser für unsere Gesundheit ist. Geregelte Zeiten bieten unserem Magen-Darm-Trakt und weiteren verdauungsaktiven Organen, wie Leber und Galle, die Möglichkeit, sich zu regenerieren. Nächtliches Essen hat zur Folge, dass diese Regeneration nicht stattfinden kann. "So wie wir eine Straße nicht während dem Verkehr reparieren können, ist es schwierig, unseren Darm zu regenerieren, wenn sich ständig Nahrung im Magen befindet", so Professor Panda. Das erhöht das Risiko für Entzündungen und somit auch Krankheiten wie Diabetes, Herzerkrankungen und Adipositas. 

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