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Neuer Yoga-Trend: Buti-Yoga ist so effektiv wie Cardio-Training

InStyle-Logo InStyle 06.09.2018 Alexandra Franz
Buti-Yoga © istock Buti-Yoga

Ein bisschen atmen und die Beine strecken? Von wegen: Wer schon mal eine gute Yoga-Stunde im Fitnessstudio besucht hat, weiß, dass Yoga ein ziemlich intensives Ganzkörper-Workout sein kann und die Yoga-Lehrer stets zu den fittesten Trainern gehören.

Doch jetzt kommt eine Yoga-Form in die deutschen Studios, die sogar so effektiv wie eine Cardio-Einheit sein soll: Buti-Yoga. 

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Was ist Buti-Yoga?

Der Begriff Buti ist nicht etwa ein Kunstwort, sondern kommt aus dem Indischen und bedeutet soviel wie: „Heilung für etwas Verstecktes“. Der Grund für diese Benennung: Mit dem Po wackeln, einfach mal alles rauslassen – beim Buti-Yoga kann man mal alles zeigen, was man im Alltag sonst eher verstecken muss.

Loslassen funktioniert hier nicht über sanfte Bewegungen und eine langsame Atmung – im Gegenteil! Es ist eine Mischung aus einem Tanz- oder Aerobic-Workout, Plyometrics (Training mit vielen Sprüngen), Pilates und Flow-Yoga.

Klassische Entspannungsklänge? Gibt's beim Buti-Yoga nicht. Stattdessen bewegen sich die Teilnehmer zu rhythmischer Beat-Musik. Die Idee dahinter: Man folgt dem Beat und hat Spaß an den getanzten Bewegungen.

Woher kommt Buti-Yoga?

Buti-Ygoa wurde von der Hollywood-Trainerin Bizzie Gold entwickelt.

Lederjacke, blondierte Haare, schwarzer Kajal: Bizzie steht für eine neue Generation der Yoga-Lehrer, denn Leinenklamotten und Räucherstäbchen sucht man bei der zweifachen Mutter vergeblich.

Sie arbeitet seit vielen Jahren in West Hollywood als Yogalehrerin und Personal Coach – und hat ihren ganz eigenen Zugang zum Yoga.

Nach der Schwangerschaft suchte sie einen Weg, möglichst schnell wieder fit zu werden – und verband deshalb Yoga mit Cardio-Elementen.

Wie effektiv ist Buti-Yoga?

Buti-Yoga ist sicher nichts für absolute Bewegungsmuffel – in der Stunde kommt man ordentlich ins Schwitzen, verbrennt effektiv Kalorien und trainiert gleichzeitig den ganzen Körper. Buti-Yoga erinnert damit mehr an ein High-Invensity-Inverval-Training als an eine Yogastunde.

Regelmäßige Teilnehmer der Buti-Yogastunden sehen dementsprechend trainiert und definiert aus. Die Form, die man dank Buti Yoga erreichen kann, wird auch als „Buti sculpt“ bezeichnet.

Wo gibt es Buti-Yoga-Kurse?

Bizzie Gold hat in West Hollywood sowie in New York verschiedene Studios. Doch immer mehr Gyms bieten das Buti-Yoga Training nach dem Vorbild von Bizzie an – zum Beispiel in London, Rom und Porto.

In Deutschland könnt ihr Buti-Yoga zum Beispiel im Studio Yoganovus in Freiburg machen. Auch in Berlin findet man immer mehr Studios mit Buti-Yoga.

Außerdem kann man auf der Seite butiyoga.com Online-Kurse buchen.

Für wen ist Buti-Yoga geeignet?

Gehört ihr auch zu den Menschen, die gerne mal wild durch die Wohnung tanzen, weil der Song, den ihr hört sich gerade so gut anfühlt? Dann solltet ihr unbedingt mal Buti-Yoga testen!

Nicht umsonst wird Buti-Yoga auch als „Arschwackel-Yoga“ bezeichnet.

Wer dagegen Wert legt auf die Entspannung, Meditation und tiefe langsame, tiefe Atemzüge, für den ist diese schnelle Form sicher nichts.

Wie fit muss man für Buti-Yoga sein?

Und das Fitness-Level? Muss beim Buti-Yoga nicht super hoch sein! Niemand wird beim Buti-Yoga schief angeschaut, wenn er die Bewegung (noch) nicht komplett halten kann oder zwischendurch eine Pause braucht.

Buti-Yoga will Frauen insgesamt dazu animieren, sich in ihrem Körper wohl zu fühlen. Viele Teilnehmerinnen tragen daher auch kurze Hosen und Outfits mit eher wenig Stoff.

Die Idee dahinter ist, einfach die Freude am Tanzen zu spüren, dadurch Stress abzubauen und den eigenen Körper lieben zu lernen.

Was muss ich vor der ersten Stunde wissen?

Man sollte sich beim Tanzen natürlich generell nicht blöd vorkommen – denn beim Buti-Yoga lässt man die Hüften kreisen. Und zwar ordentlich. 

Deshalb auch wichtig: Unbedingt einen richtigen Sport-BH anziehen, der einen guten Halt bietet und nicht nur den leichten Yoga-Bra einpacken!

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