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Fruchtsaft, Direktsaft, Saft-Konzentrat, Nektar: Was ist eigentlich was und worauf sollte man beim Kauf achten?

Heimgourmet-Logo Heimgourmet 22.07.2019 HeimGourmet

In der Alltagssprache sprechen wir eigentlich immer von "Saft", egal ob Orangen- oder Apfelsaft. Doch so einfach ist es heutzutage eigentlich gar nicht mehr. Bei dem, was wir im Supermarkt finden und schlussendlich auch kaufen, handelt es sich oft um Konzentrat, Direktsaft oder Nektar. Aber was ist das eigentlich alles? Wo liegen die Unterschiede und zu welchem Produkt sollte man greifen? Wir klären auf. 

Saftkunde © Bereitgestellt von 750g International Saftkunde

Saftkunde

Auch heute, wenn man von "Saft" spricht, hat man noch die frischen Früchte im Kopf, die vom Baum gepflückt, dann gepresst und anschließend in ein Glas gefüllt werden. Diese "frisch gepressten Säfte" bekommt man häufig an Saftbars, aber auch in immer mehr Cafés. Oder natürlich zu Hause, wenn man die Früchte selber presst. Als frisch gepresster Saft darf ein Saft allerdings tatsächlich nur bezeichnet werden, wenn er nach dem Pressen umgehend und ohne Zugabe von Zucker oder anderen Zusätzen serviert wird. 

Neben frisch gepressten Säften gibt es die Fruchtsäfte. Diese bestehen ebenfalls aus reinem Saft, dem nach neuen EU-Verordnungen nicht einmal mehr Zucker hinzugefügt werden darf, um die Säure des Saftes auszugleichen. Hier kommt der Saft zwar nicht frisch gepresst binnen weniger Minuten auf euren Tisch, aber auch beim Fruchtsaft liegt der Fruchtanteil bei 100%, Konservierungs- und Farbstoffe sind verboten!

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Eine weitere Bezeichung, die man auf Saftpackungen oft zu lesen bekommt, ist "Direktsaft".

Als Direktsaft bezeichnet man Saft, der nach dem Pressen erhitzt (pasteurisiert) wird, um ihn länger haltbar zu machen. Leider gehen hierbei wertvolle Vitamine verloren. 

Beim Fruchtsaft aus Konzentrat  hingegen werden den Früchten im ungepressten Zustand große Teile Wasser entzogen, dann werden sie tiefgefroren. In diesem Zustand wiegen die Früchte weniger, sind kompakter und länger haltbar, was den Transport erleichtert und die Transportkosten verringert. Am Zielort angekommen wird die gleiche Menge zuvor entzogenes Wasser wieder hinzugeben. Säfte aus Konzentrat und Direktsäfte werden als gleichwertig betrachtet. 

Das schwarze Schaf in unserer Liste ist eindeutig der Nektar. Denn Nektar besteht nur zu etwa einem Viertel aus richtigem Saft, der Rest wird mit Wasser und Zucker aufgefüllt. Noch schlechter steht es um das so genannte Fruchtsaftgetränk,  das Kindern oft in Form von Trinkpäckchen gegeben wird. Hier liegt der tatsächliche Anteil an Fruchtsaft oft nur zwischen 4 und 6%, der Rest sind Wasser, Zucker und künstliche Aromastoffen. 

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