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Grillunfälle vermeiden: 5 Fehler, die das Grillen gefährlich machen

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Grillen? Aber sicher! Doch schon kleine Fehler können zu großen Grillunfällen führen. Die Polizei hat jetzt Tipps veröffentlicht, um sorglos in die Grillsaison zu starten.

Kaum kommt die Sonne durch, liegt ein altbekannter Geruch in der Luft: Es wird wieder gegrillt. Für Feuerwehr und Rettungskräfte bedeutet der Start der Grillsaison jedoch vor allem mehr Einsätze. Brandverletzungen stehen an der Tagesordnung – denn schon kleine Fehler können das Grillen gefährlich machen.

Um Grillunfälle von vornherein zu vermeiden, gibt die Polizei jetzt offiziell Tipps. Denn Vorsorge ist besser als Nachsorge:

Grillunfälle vermeiden: 5 Fehler, die das Grillen gefährlich machen © Bereitgestellt von Bauer XCEL Media Deutschland KG Grillunfälle vermeiden: 5 Fehler, die das Grillen gefährlich machen

5 gefährliche Fehler beim Grillen - und wie du sie vermeidest

Du verwendest Spiritus

Grillen braucht Geduld. Viele Menschen greifen zu Brandbeschleunigern wie Spiritus, um die Kohlen schneller zu erhitzen. Die bergen jedoch das Risiko Stichflammen zu erzeugen, die wiederum zu schweren Brandverletzungen führen können. Eine sicherere Alternative sind Grillanzünder, die zwischen den Kohlen verteilt werden und diese langsam erhitzen. Ruhe bewahren!

>Mann stirbt, weil er Spiritus auf die glühende Grillkohle kippte

Du entsorgst die Grillreste zu früh oder falsch

Einweggrills werden unglaublich heiß von unten. Wer in der Natur grillt und die Aluschale danach im trockenen Gras stehen lässt, kann einen Brand verursachen.  Das geht gerade im Sommer schneller als man denkt. Die heiße Kohle sollte nur an sicheren Orten entsorgt werden, neben Mülleimern gibt es in Parks beispielsweise oft spezielle Kohlestätten. Pass beim Entleeren sämtlicher Grills auf: Selbst, wenn die Grillschale von außen abgekühlt wirkt, können die heißen Kohlen noch immer schwere Verbrennungen verursachen.

Du grillst am falschen Ort

Polizei und Feuerwehr warnen davor, in der freien Natur zu grillen. Zum einen können Pflanzen im Sommer sehr schnell Feuer fangen, zum anderen gibt es speziell ausgewiesene Grillplätze, die man meist auf der Internetseite der eigenen Stadt ausfindig machen kann. Der Grill sollte immer auf feuerfestem Grund und vor allem nicht wackelig stehen.

Genauso wichtig: Niemals in geschlossenen Räumen grillen! Selbst in Gartenlauben oder Wintergärten kann es schnell zu einer Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung kommen. Die Gefahr wird häufig unterschätzt, da man das Gift weder riecht noch sieht. Auch wenn der Grill nicht mehr raucht, sollte er draußen bleiben.

>Kohlenmonoxid: Wie vermeidet man den stillen Tod?

Du trägst keine Grillhandschuhe

Grill, Kohle, Anzünder, Fleisch – daraus besteht die Standard-Grillausrüstung. Die wenigsten Menschen denken an Grillhandschuhe. Das Zubehör sollte aber auf jeden Fall zur Grundausstattung gehören! Rettungskräfte werden in den Sommermonaten vermehrt zu Grillfesten gerufen, weil Menschen an heiße Oberflächen greifen oder sich an Fettspritzern verbrennen.

Du überschätzt dich selbst

„Ach, da wird schon nichts passieren“, ist die beste Ausgangslage für einen Grillunfall. Natürlich soll das Grillen nicht verteufelt werden. Die Polizei warnt jedoch davor, die Risiken zu unterschätzen. Der Grill sollte niemals aus den Augen gelassen werden – auch nicht für wenige Minuten. Wer bei sich im Garten oder auf der Terrasse grillt, sollte aufpassen, dass keine brennbaren Gegenstände, wie Lichterketten oder Gartenmöbel in der Nähe des Grills stehen.

Wer diese kleinen Fehler umgeht und dafür die Tipps von Polizei und Feuerwehr befolgt, hat beim Grillen gleich viel mehr Spaß. 

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