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Kalorien sparen im Advent – und trotzdem genießen!

Gräfe und Unzer-Logo Gräfe und Unzer 10.12.2018 Sandra Beckedahl
© Bereitgestellt von Gräfe und Unzer Verlag GmbH

Wie soll das denn gehen? Diese Frage ist durchaus berechtigt, denn die kommenden Wochen sind nicht gerade bekannt als Fastenzeit. Die Versuchungen sind auch zu groß: Überall stehen leckere (hochkalorische) Plätzchen herum, Weihnachtsmärkte locken mit verführerischen Gerüchen auf eine Bratwurst zwischendurch, und all die Partys helfen auch nicht dabei, abstinent zu bleiben. Kurzum: Die Vorweihnachtszeit ist ein GAU für die Hüften. Wir zeigen Ihnen hier, wie Sie ohne Reue trotzdem genießen können. 

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Pommes

Der Kaloriengehalt von Pommes wird meist überschätzt. 100 Gramm haben 300 Kalorien. Ein Tipp für alle, die nicht auf die frittierten Kartoffeln verzichten wollen: Je dicker die Pommes sind, desto weniger sind sie mit Fett durchtränkt.

Die Mayonnaise sollte man allerdings weglassen. Alternative zu Pommes: Folienkartoffel mit Kräuterquark.

Plätzchen

Bei vielen Rezepten lässt sich die Hälfte der Butter durch die doppelte Menge Magerquark ersetzen. Das macht den Teig auch lockerer. Auch die Kombination aus Grieß und fettarmem Joghurt ersetzt einen Teil des Fetts. Spritzgebäck, Mürbeteig, Etagenplätzchen, Stollen enthalten viel Fett, da die Teige mit viel Butter zubereitet werden. Geröstete Haferflocken ersetzen fettreiche Nüsse. 

Alternativen: Makronen mit Nüssen, Baiser, Früchtebrot und Panettone.

Lebkuchen

Die sind fettärmer als man denkt. Beim Backen kann man Mandeln, die viele gesunde Nährstoffe enthalten und etwas weniger Zucker verwenden. Stattdessen kann man Trockenfrüchte in den Teig geben.

Statt mit einer dicken Schokoglasur kann man das Gebäck mit dünnen Schokostreifen überziehen. Wer auch auf die süße Glasur aus Puderzucker und Fruchtsaft verzichten möchte, sollte die Plätzchen vor dem Backen mit einer Eigelb-Milch-Mischung bestreichen. Kleine Schoko-Lebkuchenherzen mit Marmeladenfüllung sind zwar sehr süß, aber im Teig fettarm. Dank kleiner Portions-Größe sind sie, in Maßen genossen, nicht die große Kalorienbombe.

© Bereitgestellt von Gräfe und Unzer Verlag GmbH

Bratwurst

Die Wurst enthält viel Fett, denn das sorgt für den knusprig-saftigen Genuss beim Reinbeißen. Wirklich fettarme Bratwurst in vergleichbarer Qualität gibt es nicht. Dabei macht es keinen Unterschied, ob man eine Wurst aus Schweine- oder Varianten mit Geflügelfleisch isst. 

Alternativen: mageres Steak, Grillspieße, Gyros, nicht panierter Fisch, zum Beispiel Lachs, Räucherfisch oder Fischbrötchen. Wegen des hohen Fettgehaltes auf Aioli oder Remoulade verzichten, stattdessen lieber Senf, Salsa- oder Joghurtsauce als Beilage wählen.

Gebrannte Mandeln

Die dicke Zuckerschicht enthält viele Kalorien, und Nüsse sind generell sehr fettreich, doch sie liefern auch viele gesunde Mineral- sowie Ballaststoffe und Vitamine.

Alternativen: 100 Gramm heiße Maronen enthalten gerade einmal 192 Kalorien, Mandeln dagegen 577 Kalorien. Und: Maronen enthalten viel Kalium und Kalzium.

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Glühwein

Das Heißgetränk ist eine echte ­Kalorienbombe. Denn zusätzlich zum Zuckergehalt liefert auch der Alkohol viele Kalorien – sogar mehr als Zucker. Und der Alkohol verändert kurzfristig den Energiestoffwechsel im Körper: Während Alkohol zur Energiegewinnung herangezogen wird, wandern Fette und Kohlenhydrate besonders schnell in die Speicher des Körpers. Darüber hinaus fördern Glühwein und andere alkoholische Getränke den Appetit. Wer Glühwein trinken will, sollte es bei einem Glas belassen.

Alternativen: heißer Apfelwein, Glühmost, Früchtepunsch und Tee.

Süßigkeiten-Dekorationen

Der Teller mit Plätzchen, Schokolade und Konfekt ist eine schöne Dekoration im Wohnzimmer – verführt aber auch zum Zugreifen. Denn wenn man die Süßigkeiten den ganzen Tag im Blick hat, greift man auch viel öfter zu, als wenn die Keksdose im Schrank steht. Als Deko eignen sich Mandarinen, rotwangige Äpfel, ganze Nüsse und Mandeln, hübsch auf Tannenzweigen angerichtet.

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