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Pandemie: Wegen Coronaviren: Ist Essen vom Lieferdienst gefährlich?

stern-Logo stern 24.03.2020 Denise Snieguole Wachter
Essen vom Lieferdienst: Kann das wegen Corona gefährlich sein? © Picture Alliance/Jens Kalaene Essen vom Lieferdienst: Kann das wegen Corona gefährlich sein?

Das Coronavirus ist auch für Gastronomen und deren Restaurants eine Herausforderung. Bislang dürfen sie Essen aber noch ausliefern und auch zur Abholung bereitstellen. Aber ist das eigentlich gefährlich? Wir klären auf. 

Wer wegen des Coronavirus und der Angst vor Ansteckung aus dem Home Office arbeitet, hatte es bisher gut: Essen lässt sich - zumindest in den größeren Städten - wunderbar in die Wohnung liefern. Aber wie sicher ist das eigentlich? Könnte Essen kontaminiert sein, wenn Infizierte die Mahlzeit zubereiten?

Die Antwort der Verbraucherzentrale auf diese Frage ist sehr deutlich: Bisher gibt es keine nachgewiesenen Fälle einer Übertragung des Coronavirus über Lebensmittel oder importierte Produkte. "Wie überall spielen auch bei der Zubereitung von Lebensmitteln die Hygieneregeln eine entscheidende Rolle", schreibt die Verbraucherzentrale in einem Statement

Hygieneregeln müssen eingehalten werden

Und selbstverständlich müssen auch Restaurants, die Essen ausliefern, die strengen Hygieneregeln einhalten. So schützen die Betreiber nicht nur sich selbst, sondern auch andere vor einer Ansteckung. Nach derzeitigem Wissensstand sei eine Übertragung des Virus über Lebensmittel oder importierte Produkte unwahrscheinlich, so die Verbraucherschützer.

Ein wichtiger Faktor ist dabei die Zubereitung der Lebensmitteln. Da die Viren hitzeempfindlich seien, könne das Risiko durch das Erhitzen von Lebensmitteln gesenkt werden. Und auch Zuhause sollte man auf Hygiene achten: Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat in einem Merkblatt die wichtigsten Punkte zusammengefasst, wie man sich schützt. 

Experten empfehlen dennoch, warme Gerichte zu bestellen. So ist auch das Keim-Risiko gering. Also im Klartext: Besser auf Sushi, Salate und Co. erstmal verzichten.

Wie schützen sich Lieferfahrer?

Aber auch Lieferfahrer müssen sich schützen, da sie im Kontakt mit Kunden sind. Unternehmen wie beispielsweise der Bringdienst Lieferando haben deshalb Vorkehrungen getroffen: Wer über die Plattform Essen bestellt, wird die Lieferung nur noch ohne physischen Kontakt erhalten. Die Kuriere sind demnach angewiesen, zwar beim Kunden zu klingeln und die Lieferung vor der Tür abzustellen, ein direkter Kontakt mit dem Kunden soll jedoch nicht mehr stattfinden.

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