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Schwarzer Knoblauch: Darum lieben wir den "Black Garlic"-Trend

COSMOPOLITAN-Logo COSMOPOLITAN 22.01.2021 cosmopolitan
schwarzer-knoblauch © Bereitgestellt von COSMOPOLITAN schwarzer-knoblauch

Schwarzer Knoblauch gehört zu den neuesten und angesagtesten Food-Trends. Wir verraten dir, was sich dahinter verbirgt und was die Knolle drauf hat.

Schwarzer Knoblauch ist neben exotischen Mehlsorten, innovativen Latte-Kreationen und heilsamen Wunderpilzen in Pulverform ein weiterer Anwärter auf die Riege der angesagtesten Food-Trends. Kein Wunder, immerhin hat er so einige Vorzüge für den gesamten Körper und punktet vor allem mit seiner positiven Wirkung auf unsere Gesundheit. Aber fangen wir erstmal von vorne an …

Was ist schwarzer Knoblauch?

Ganz einfach: Schwarzer Knoblauch ist gewöhnlicher heller Knoblauch, der fermentiert wurde. Dafür wurde die beliebte Knolle für einige Wochen einer Luftfeuchtigkeit von 80 bis 90 Prozent und einer Temperatur von 60 bis 80 Grad ausgesetzt. Durch diesen speziellen Fermentationsprozess wechselt der Knoblauch seine Farbe und wird sogar noch gesünder als in seiner Ausgangsform. Was sich genau hinter der sogenannten Fermentation verbirgt, haben wir hier für dich zusammengefasst:

Diese Wirkung hat schwarzer Knoblauch

Mit seiner blutdrucksenkenden und antioxidativen Wirkung wird Knoblauch schon lange als Superfood gehandelt. Letztere ist beim schwarzen Knoblauch besonders ausgeprägt: "Black Garlic" wirkt viermal so antioxidativ wie in seiner helle Ausgangsform. Das liegt daran, dass durch den Fermentationsvorgang viele Stoffe in der Knolle in zusätzliche antioxidative Verbindungen umgewandelt werden. Schwarzer Knoblauch wirkt daher entzündungshemmend und krebsvorbeugend. Außerdem ist die fermentierte Knoblauchversion bekömmlicher, da sie weniger Fructane enthält, die bei vielen für Magen- oder Darmbeschwerden sorgen.

Wo kann man schwarzen Knoblauch kaufen?

Bei Lidl, Edeka oder Rewe suchst du die fermentierte Knolle leider vergeblich. Schwarzer Knoblauch wird nur in einigen Feinkostläden als Delikatesse oder in gut sortierten Bio-Läden geführt. Aber auch im Internet kannst du das Trend-Food prima kaufen. Du solltest allerdings wissen, dass schwarzer Knoblauch deutlich teurer ist als seine helle, ursprüngliche Version.

Hier sind unsere Favoriten zum Nachshoppen:

Schwarzer Knoblauch: Die 3 besten Rezepte

Anders als die helle Knollenvariante schmeckt schwarzer Knoblauch leicht süßlich nach Balsamico oder Lakritz und weniger beißend. Letzteres hat den Vorteil, dass er so auch keinen unangenehmen Mundgeruch hinterlässt. Du kannst also so viel davon essen, wie du möchtest, ohne dass es für deine Mitmenschen zur einer Belastungsprobe wird. Besonders gut passt schwarzer Knoblauch zu italienischen Gerichten wie Tomatensoßen, Dressings- oder Marinaden für Salate und Ofengemüse oder zu Risotto. Hier sind unsere drei liebsten Rezepte mit schwarzem Knoblauch:


Video: Die gute alte Knolle – Leckeres aus der Kartoffel (Kabel1)

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Scharfe Tomatensoße mit schwarzem Knoblauch

Zutaten:

  • 1 Knoblauchzehe

  • 1 schwarze Knoblauchzehe

  • 1 rote Chili

  • 150 g Cocktailtomaten

  • 200 g Tomaten-Passata

  • etwas Basilikum

Zubereitung:

Die Tomaten in Olivenöl anbraten und währenddessen die Chili und Knoblauchzehen klein hacken. Diese anschließend ebenfalls in die Pfanne geben und nach Belieben mit Pfeffer und Salz würzen. Das Ganze unter Rühren kurz weiter anbraten und dann mit der Tomaten-Passata ablöschen. Nun kannst du etwas Basilikum abwaschen, zerkleinern und einen Teil davon in die Soße geben. Lasse das Ganze gut 15 Minuten köcheln. Dann ist deine Tomatensoße mit schwarzem Knoblauch fertig und kann mit einer Pasta-Sorte deiner Wahl serviert werden. Garniere dein Gericht dann unbedingt noch mit dem restlichen Basilikum.

Ofengemüse mit schwarzem Knoblauch-Dressing

Zutaten:

  • 1 Aubergine

  • 1 Zucchini

  • 250 g Champignons

  • Olivenöl

  • Balsamico

  • 1 schwarze Knoblauchzehe oder etwas schwarze Knoblauchpaste

  • Chiliflocken

  • Saft einer Zitrone

  • etwas mittelscharfen Senf

  • 1 TL Honig

  • einen Schluck süße oder pflanzliche Sahne

Zubereitung:

Heize den Ofen auf 180 Grad vor und putze dann dein Gemüse. Schneide die Zucchini und Aubergine längs in fingerbreite Scheiben. Die Zucchini kannst du gerne auch vorher noch einmal quer halbieren, damit die Streifen nicht so lang sind. Halbiere außerdem die Champignons und verteile das gesamte Gemüse auf einem Backblech, bevor du es mit Olivenöl beträufelst und mit Salz und Pfeffer würzt. Nun schiebst du das Gemüse für 30 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Während dieser halben Stunde gibst du den schwarzen Knoblauch in eine Knoblauchpresse (oder verwendest die schwarze Knoblauchpaste) und mischst ihn mit etwas Olivenöl sowie den restlichen Zutaten zu einem Dressing zusammen. Wenn das Ofengemüse weich und somit fertig ist, kannst du es mit dem Dressing auf Tellern anrichten und servieren.

Gemüse-Risotto mit schwarzem Knoblauch

Zutaten:

  • 200 g Risotto-Reis

  • 500 bis 750 ml Gemüsebrühe

  • Olivenöl

  • 1 Zwiebel

  • 2 schwarze Knoblauchzehen

  • 50 ml Weißwein

  • 15 g geriebenen Parmesankäse

  • Gemüse deiner Wahl: z.B. Pilze, Spargel, Erbsen …

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch zerkleinern und mit etwas Olivenöl in einem großen Topf oder einer Pfanne anbraten. Nun den Risotto-Reis dazugeben, kurz anbraten und mit dem Weißwein ablöschen. Nun wartest du, bis das Ganze köchelt und gibst dann nach und nach eine Kelle der Brühe hinzu – und zwar immer dann, wenn die Flüssigkeit fast komplett verdunstet ist. So wird der Reis langsam weich. Parallel kannst du das Gemüse deiner Wahl in einer weiteren Pfanne anbraten. Sobald die Brühe aufgebraucht und das Risotto fertig ist, kannst du dein Gemüse sowie den Parmesankäse unterheben. Fertig!  

Unser Fazit zur schwarzen Wunderknolle

Schwarzer Knoblauch gehört definitiv zu einem unserer liebsten Food-Trends der vergangenen Monate! Immerhin ist er nicht nur vielseitig kulinarisch einsetzbar, sondern kommt auch mit jeder Menge überzeugender Benefits für den Körper daher. In Sachen Ökobilanz bei der Wunderknolle allerdings Vorsicht geboten: Häufig wird der schwarze Knoblauch aus Südspanien, China oder Korea importiert und bringt so lange Transportwege mit sich. Achte also unbedingt darauf, dass du schwarzen Knoblauch von regionalen Anbietern kaufst oder die Delikatesse in Maßen konsumierst. In diesem Fall ist schwarzer Knoblauch aber perfekt dafür geeignet, dich ohne schlechtes Gewissen deinen Knobi-Gelüsten hinzugeben – besonders, weil du nicht Knoblauch-typisch riechen wirst. Herrlich!

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