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Spitzbuben backen: Omas Rezept für leckere Linzer Plätzchen

Liebenswert-Logo Liebenswert 06.11.2019 liebenswert
Im Advent kommen traditionell auch selbst gebackene Spitzbuben (Linzer Plätzchen) auf den Tisch. © Bereitgestellt von Bauer XCEL Media Deutschland KG Im Advent kommen traditionell auch selbst gebackene Spitzbuben (Linzer Plätzchen) auf den Tisch. Im Advent und spätestens an den Weihnachtstagen dürfen Spitzbuben einfach nicht fehlen. Wir zeigen, wie Sie die Linzer Plätzchen nach Omas Rezept backen.

Eine weihnachtliche Kaffeetafel ohne Spitzbuben? Kaum vorstellbar! Die auch als Linzer Plätzchen, Linzer Augen oder Hildabrötchen bezeichnete Leckerei ist ein echter Plätzchenklassiker und lässt sich ganz einfach herstellen. Lesen Sie hier, nach welchem Rezept schon Oma die fruchtigen Spitzbuben gebacken hat.

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Rezept für Spitzbuben: Diese Zutaten brauchen Sie

Um circa 30 Spitzbuben herzustellen (60 Gebäckhälften, etwa 3 Backbleche), benötigen Sie:

  • 250 g kalte Butter
  • 125 g Zucker
  • 350 g Mehl (+ Mehl für die Arbeitsfläche)
  • 1 Ei
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Marmelade nach Geschmack, nicht zu flüssig (z. B. Himbeere, Marille/Aprikose, Sauerkirsche)
  • 125 g Puderzucker, zum Bestreuen
  • Frischhaltefolie
  • Backpapier
  • Plätzchenausstecher in 2 unterschiedlichen Größen (größerer kreisförmig, evtl. mit Wellenrand, mit circa 6 cm Durchmesser; kleinerer z. B. stern- oder herzchenförmig)

     

Für die Spitzbuben wird ein klassischer Mürbeteig zubereitet, der anschließend mit den von Ihnen gewählten Förmchen ausgestochen wird. Dafür können Sie nach Belieben eigene Motive in passenden Größen nehmen oder speziell für Linzer Plätzchen entwickelte Ausstecher verwenden (zum Beispiel über Amazon erhältlich, circa 8 Euro).

Sehen Sie hier, wie Ihre fertigen Plätzchen länger frisch bleiben (Artikel geht unten weiter):

Wer mag, kann dem Teig für Spitzbuben auch noch gemahlene Mandeln hinzufügen (circa 50 bis 100 g) - so, wie es der Tradition nach häufig getan wird. Das ist allerdings Geschmackssache und der Teig lässt sich dadurch auch etwas schlechter ausrollen.

Schritt für Schritt Linzer Plätzchen backen

1. Mischen Sie Mehl, Salz und Vanillezucker in einer Schüssel. Geben Sie dann das Ei dazu, die in Stückchen geschnittene Butter sowie den Zucker und verkneten Sie alles möglichst zügig mit den Händen zu einem glatten Teig. Wickeln Sie diesen anschließend in Frischhaltefolie und stellen Sie ihn für circa 30 Minuten in den Kühlschrank.

2. Anschließend den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche gleichmäßig ausrollen (etwa 2 Millimeter dick). Daraus eine gerade Anzahl Kreise ausstechen. Aus der einen Hälfte dieser Kreise jeweils eine kleine Öffnung (Motiv je nach gewähltem Förmchen) ausstechen. Zwischendurch die Teigreste zusammensetzen, erneut gleichmäßig ausrollen und ausstechen.

Tipp: Die Gesamtanzahl der Kreise kann variieren - je nach verwendeten Förmchen und tatsächlich erhaltener Teigmenge. Wichtig ist nur, dass sie immer eine gerade Anzahl an Kreisen ausstechen, damit sie Pärchen bilden können (Ober- und Unterseite des fertigen Plätzchens).

3. Setzen Sie alle Teigkreise auf mit Backpapier ausgelegte Bleche und geben Sie diese nacheinander bei 175 Grad (Umluft: 150 Grad) in den Backofen. Nach etwa 8 bis 10 Minuten die goldgelb gebackenen Plätzchen (nicht zu dunkel werden lassen) herausnehmen und etwas abkühlen lassen.

4. Die noch lauwarmen Plätzchenhälften mit Loch (Oberseiten des fertigen Gebäcks) auf einem Kuchengitter mit Puderzucker bestäuben.

5. Dann die Plätzchenhälften ohne Loch gleichmäßig mit Marmelade bestreichen - dabei einen Rand von etwa 3 Millimetern lassen.

6. Setzen Sie die Plätzchen so zusammen, dass immer eine Lochhälfte auf eine mit Marmelade bestrichene Hälfte gesetzt wird. Fertig!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nachbacken und darüber hinaus eine besinnliche Adventszeit!

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