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Sushi Jiro: Bestes Sushi-Restaurant der Welt verliert seine drei Michelin-Sterne - es liegt nicht an der Qualität

stern-Logo stern 26.11.2019 Denise Snieguole Wachter
Seit 2007 hat das Sushi-Restaurant seine drei Michelin-Sterne verteidigt. Jetzt ist damit Schluss. Jiro Ono (links) wurde durch die Netflix-Doku "Jiro Dreams of Sushi" einem breiten Publikum bekannt. © Picture Alliance/©Magnolia Pictures/Courtesy Ever/ Seit 2007 hat das Sushi-Restaurant seine drei Michelin-Sterne verteidigt. Jetzt ist damit Schluss. Jiro Ono (links) wurde durch die Netflix-Doku "Jiro Dreams of Sushi" einem breiten Publikum bekannt.

Jiro Ono ist mittlerweile 94 Jahre alt und hat in seinem Sushi-Restaurant bereits Barack Obama und Katy Perry verköstigt. Erst in diesem Jahr erhielt sein Restaurant erneut drei Michelin-Sterne, die wurden dem Lokal jetzt wieder entzogen.

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama sagte nach dem Besuch bei Jiro Sushi in Tokio, dass er nie zuvor besseres Sushi gegessen habe. Er war vor allem begeistert vom Chutoro, ein fettes, teures Stück vom Thunfisch. Und nicht nur Obama hat es sich im besten Sushi-Restaurant der Welt schmecken lassen - auch Stars wie Hugh Jackman und Sängerin Katy Perry.

Kein Wunder, dass sich die Stars um einen Platz im Restaurant reißen, seit der Erstveröffentlichung der Tokioter Ausgabe des Guide Michelin 2007 hat Jiro Sushi wiederholt drei Sterne erhalten. Die wurden ihm jetzt alle entzogen, kurz nachdem sie 2019 erst bestätigt wurden. Was war passiert?

Es habe nichts mit der Qualität des Restaurants zu tun, so eine Sprecherin des Guide Michelin, sondern damit, dass das Restaurant nicht länger für die Öffentlichkeit zugänglich ist. "Wir haben erfahren, dass Sukiyabashi Jiro keine Reservierungen mehr von der Öffentlichkeit entgegennimmt. Dadurch entspricht das Restaurant nicht mehr unseren Regularien." Das Drei-Sterne-Restaurant Sushi Saito wurde aus den gleichen Gründen aus dem Restaurantführer gestrichen. 

Ab sofort wird es noch schwieriger einen Platz bei Jiro Ono zu ergattern

Der Sushimeister Jiro Ono wurde auch durch die Netflix-Doku "Jiro Dreams of Sushi" bekannt. Er ist in seinen 90ern und serviert seit 1965 eines der besten Sushis der Welt, mittlerweile ist auch sein ältester Sohn Yoshikazu eingestiegen. Der führt noch ein zweites Restaurant, das mit zwei Michelin-Sternen dotiert ist. Es war nie einfach bei Jiro Ono einen Platz zu ergattern. Jetzt aber müssen die Gäste bereit sein, mindestens 40.000 Yen (umgerechnet etwa 333 Euro) für das Menü des Küchenchefs auszugeben. Im Idealfall sollten sie Stammgäste sein, besondere Verbindungen haben - oder über den Concierge eines Luxushotels buchen.

Auf der Website der Restaurants heißt es, dass es derzeit Schwierigkeiten mit den Reservierungen gäbe. Das wird sich bis auf Weiteres auch nicht mehr ändern. Schließlich habe das Restaurant nur zehn Sitzplätze. Zum Glück gibt es in Tokio noch andere Restaurants: 226 davon sind mit Sternen ausgezeichnet.

Quelle: "Guardian"

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