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Was hilft wirklich gegen Knoblauchfahne?

FIT FOR FUN-Logo FIT FOR FUN 12.10.2019 Cover Media
© iStockphoto

Wer gerne Knoblauch isst, möchte nicht selten die anschießende Knoblauchfahne schnell wieder loswerden. Mit diesem Hausmittel lässt sich der unangenehme Geruch bekämpfen – zumindest zeitweise.

Petersilie, Salbei, Minze, Kaffeebohnen – es gibt so einige Hausmittel, die angeblich gegen Knoblauchgeruch helfen. Doch welche sind davon tatsächlich wirksam?

Wie kann man die Knoblauchfahne am effektivsten bekämpfen? Und woher kommt der Geruch, den viele Menschen als unangenehm empfinden, überhaupt?

"Aus allen Poren"

Verantwortlich für die sogenannte "Fahne" nach dem Genuss eines knoblauchhaltigen Gerichts ist der Inhaltsstoff Allicin. Zerkleinert man den Knoblauch, entsteht diese schwefelhaltige Substanz durch eine chemische Reaktion aus der Vorläufersubstanz Alliin.

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Gelangt diese in den Magen-Darm-Trakt, nimmt der Körper das Alliin auf und gibt es ins Blut ab. So kann sich die schwefelige Substanz im ganzen Körper verteilen und anschließend über die Lunge und die Haut wieder abgegeben werden. Man riecht sozusagen aus "allen Poren".

Hausmittel gegen Knoblauchgeruch

Viele Menschen schwören auf Petersilie, um gegen den Knoblauchgeruch anzukämpfen. In Indien gilt Kardamom als Hausmittel gegen die Fahne. Beiden ist gemein, dass sie ätherische Öle enthalten, die den Geruch vertreiben sollen.

Auch das Kauen von Kaffeebohnen soll helfen. Doch besonders köstlich ist es sicher nicht, Kaffeebohnen, Kardamom oder Petersilie pur zu essen. Angenehmer kann es sein, ein Glas Milch zu trinken. Zumindest für eine gewisse Zeit kann das den Geruch neutralisieren.

Das Gleiche gilt für ein Pfefferminzbonbon oder Kaugummi sowie eingelegten Ingwer. Auch Chlorophyllkapseln aus der Apotheke können für einige Zeit den Geruch unterbinden.  

Was wirkt auf Dauer?

Die schlechte Nachricht für alle Knoblauch-Fans ist die: Es gibt kein Mittel, das dauerhaft gegen die Knoblauchfahne ankommt, weil die schwefelhaltigen Inhaltsstoffe über die Haut ausgedünstet werden. Die gute Nachricht: Knoblauch ist gesund. Knoblauch-Esser können sich also mit dem Gedanken trösten, dass die Pflanze gerade ihre positiven Eigenschaften entfaltet, wenn man den Knoblauchgeruch an sich wahrnimmt.

Wer dennoch nicht nach Knoblauch riechen, den Geschmack aber nicht missen möchte, der kann sich anderweitig behelfen: Beim Kochen brät man den Knoblauch wie gewohnt an, entfernt ihn aber anschließend wieder. So nehmen die Gerichte das Knoblaucharoma zwar an, man selbst riecht aber kaum danach.

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