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Experten warnen: Fruchtsäfte erhöhen Sterberisiko um 24 Prozent

FIT FOR FUN-Logo FIT FOR FUN 22.05.2019 Lisa Adrian
© iStockphoto  

Fruchstsaft ist für viele Menschen eine willkommene Abwechslung und vermeintlich gesunde Alternative zu Limo und Co.. Doch wer zu viel davon trinkt, soll neuen Erkenntnissen zufolge früher sterben.

Zum Frühstück ein O-Saft, mittags ein Glas Multivitamin und nach Feierabend eine erfrischende Apfelschorle – wem Wasser zu langweilig und Limo zu ungesund erscheinen, greift gerne zu Fruchtsäften.

Doch Vorsicht: Wer zu viel davon trinkt, läuft Gefahr, früher zu sterben.

Eine im Fachmagazin "Jama Network" veröffentlichte Studie zeigt: Reine Fruchtsäfte sind genauso gesundheitsschädlich wie Limos und vergleichbare Getränke mit Zucker oder Zuckerzusatz.

Laut Studie sollen 350 Milliliter 100-prozentiger Fruchtsaft am Tag das Sterberisiko um 24 Prozent erhöhen.

Zu diesem Schluss kamen die Forscher aus den USA, nachdem sie die Krankenakten von mehr als 13.400 Erwachsenen über Jahre hinweg analysiert hatten.

Fruchtsäfte genauso schädlich wie Limo

Sebstverständlich können auch weitere Faktoren der Grund für einen frühzeitigen Tod sein, wie die allgemeine Ernährung, fehlende Bewegung oder Vorerkrankungen.

Dennoch machen die Wissenschaftler der aktuellen Studie klar: Zucker ist ungesund – egal, ob er im Saft enthalten ist oder in einer Limonade.

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"Die biologische Reaktion ist im Wesentlichen dieselbe", zitiert der 'Business Insider' einen Harvard-Forscher. Der enthaltene Zucker strömt direkt in die Leber und kann hier Verfettungen provozieren.

Bereits Anfang des Jahres wurde eine ähnliche Studie der 'Harvard TH Chan School of Public Health' veröffentlicht. Das Ergebnis: Der Konsum von zuckerhaltigen Getränken kann zu Krankheiten wie Krebs sowie zu Herzproblemen führen – und somit das Sterberisiko erhöhen.

Die allgemein bekannten Folgen durch zu viel Zucker: Übergewicht, Fettleber, Typ-2-Diabetes, Karies und Entzündungen.

Lieber ganze Früchte essen

Keine Frage: In Fruchtsäften sind neben Zucker auch wertvolle Mineralien, Antioxidantien und Vitamine enthalten.

Wer seiner Gesundheit Gutes tun will, sollte diese Stoffe jedoch über ganze Früchte beziehen und beispielsweise das Glas Saft am Morgen durch eine Orange ersetzen.

Außerdem hat Obst im Vergleich zu Saft weitere Vorteile: Der Zuckergehalt ist im Schnitt 35 Prozent geringer. Ganze Früchte sind reich an Nähr- und Ballaststoffen, die Verdauungsprozesse verlangsamen. Dadurch fühlen wir uns eher satt und essen weniger. Diesen Effekt haben Fruchtsäfte nicht.

Wasser und Obst mag im Gegensatz zu Saft zwar langweilig erscheinen. Wenn wir dafür aber ein paar Lebensjahre geschenkt bekommen, fällt der Umstieg doch gar nicht so schwer, oder?

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